LANDKREIS Die Zahl 13 hat den Bumblebees Nord-West sowie den Varel Dynamites vom Beach Sport Vereins Nord-West (BSV) am Sonntag viel Glück gebracht: Bei der 13. Auflage der deutschen Beachhandball-Meisterschaft in Cuxhaven setzten sich die Frauen und das mit einigen Männern vom TV Neerstedt versehene Vareler Team in ihren Endspielen jeweils im Shootout durch und sind neue deutsche Meister. Dagegen blieb die als Mitfavorit gehandelte Sand AG wie schon im Vorjahr hinter den Erwartungen zurück und musste vorzeitig die Segel streichen.

„Wir haben ausgezeichnete Spiele gesehen, das war beste Werbung für unseren Sport“, sagte Organisator und BSV-Vorsitzender Wolfgang Sasse. Er freute sich über ein aus Landkreis-Sicht „irres Ergebnis“. Zudem stimmten auch die äußeren Bedingungen: „Das Wetter hat gut mitgespielt, es blieb weitgehend trocken und wir haben alle ein bisschen Farbe gekriegt.“

Im Cuxhavener Stadion am Meer gelang den Bumblebees im zehnten Anlauf der heiß ersehnte Titelgewinn. Nach einem 2:0-Sieg im Halbfinale gegen die Wattwürmchen Hamm blühte der Vorjahressiebte auch im Finale gegen die Wesernixen aus Bremen – unter anderem mit der früheren Huderin Nadja Wassrodt – auf.

Allerdings mussten die Bumblebees lange zittern, ehe der Triumph eingetütet war. Zunächst gaben die Wesernixen den Ton an und gewannen den ersten Durchgang mit 8:5. Doch die Auswahl aus dem Landkreis gab in der Folge mehr Gas und holte sich die zweite Hälfte unter anderem dank eines Hattricks der Wildeshauserin Esther Batke mit drei Kempa-Toren in Serie mit 18:8 deutlich. Im anschließenden Shootout hatten die „Hummeln“ die besseren Nerven und rissen nach dem 6:4 im Entscheidungswerfen frenetisch ihre Arme nach oben. Neben Batke wirkten aus der Kreisstadt außerdem Charlotte Schuhmacher und Miriam Wachsmann beim Sieger-Team mit.

Während die starken Bumblebees für Furore sorgten, ging die Sand AG leer aus. Die aus Huder und Oldenburger Spielerinnen gebildete Auswahl, die sich durch den Gewinn des Qualifikations-Turniers in Bremen Hoffnungen auf den Titel machen durfte, kassierte gleich zu Beginn zwei Vorrunden-Niederlagen und musste nach einem etwas enttäuschenden Wettkampf-Verlauf beim Endspiel notgedrungen die Zuschauerrolle einnehmen.

Als Favoritenschreck erster Güte erwiesen sich bei den Männern die Varel Dynamites. Sie stürzten bei ihrem ersten Turniersieg in der Mastersserie überhaupt dank eines überragenden Maik Haverkamp im Tor den Titelverteidiger Sand Devils Minden. Der vom TV Neerstedt zum VfL Edewecht gewechselte Schlussmann lenkte den letzten Wurf der Mindener im Shootout über die Querlatte und sorgte damit für die Entscheidung zugunsten der Vareler. Mit Marcel Kasper, Thomas Schützmann, Stefan Timmermann und Andre Willmann sind nun vier Neerstedter deutscher Meister.

Männer 1. Varel Dynamites, 2. Sand Devils Minden, 3. Beachbrothers Möllbergen, 4. Sandelfen Burscheid

Frauen 1. Bumblebee Nord-West, 2. Wesernixen Bremen, 3. BonnBon Bonn/Gummersbach, 4. Wattwürmchen Hamm

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