GANDERKESEE GANDERKESEE - „Wenn nicht der große Regen kommt, der dann den Platz unter Wasser setzt, werden wir am Sonntag auf jeden Fall gegen Stenum spielen!“ Klare Wort vom Fußball-Abteilungsleiter Hans Peckelsen, zwei Tage vor dem angesetzten Spiel der Fußball-Bezirksklasse zwischen dem TSV Ganderkesee und seinem Nachbarn. Denn sollte die Partie ausfallen, rechnet Peckelsen fest damit, dass sie am Karnevalswochenende wieder angesetzt wird. Und das wollen beide Teams nicht.

Die Trainer wissen, dass ihre Teams in einer guten körperlichen Verfasung sind. Was sie nicht wissen, ist, wie es um das spielerische Vermögen der Teams bestellt ist, denn die Frostperiode ließ zuletzt kein Training zu, in dem Technik und Spielverständnis so geschult werden konnten, wie sie sich das vorstellen.

TSV-Trainer Matthias Trätmar musste in den vergangenen Wochen zwei Rückschläge einstecken. Neben Busch (Operation im Februar) und Arif (sein Knie hält nicht den Belastungen stand) fallen nun auch Libero Jan Badberg (vierfacher Bänderriss im Fuß) und Torwart Tim Intemann aus. „Das ist so. Da brauche ich nicht zu lamentieren. Wir haben einen großen Kader. Jetzt müssen andere die Positionen ausfüllen“, geht Trätmar die Ausfälle offensiv an. Ordemann oder Schüttel könnten Libero spielen, Jan Koziol muss zwischen die Pfosten.

Auf der anderen Seite musste Trainer Manfred Klatte Rouven Heidemann, Gerry und Ron Klenke sowie Sven Schlundt aus seinen Planungen streichen, die alle den Verein verlassen haben. Sie waren jedoch in der Hinserie oft verletzt und keine Leistungsträger. Neu in den Reihen des VfL ist Roland Göde, der aber am Sonntag wohl nicht auflaufen wird. Ebenso ist der Einsatz von Dienstmeier gefährdet.

„Bei diesem Wetter ist viel dem Zufall überlassen“, sieht VfL-Betreuer Klaus Panzram dem Spiel mit gemischten Gefühlen entgegen. Die Spieler seien fit. Stenum hat sich für seine Testspiele gezielt Gegner ausgesucht, die einen Kunstrasen besitzen. So konnte das mannschaftliche Miteinander schon ein wenig mehr trainiert werden als bei anderen Teams. Ob das positiv durchschlägt, muss sich morgen zeigen.

Im Gegensatz zu Ganderkesee, das mit 31 Punkten auf dem zweiten Platz liegt, steht Stenum ein wenig unter Druck. 25 Punkte und Platz sechs sind kein Ruhekissen, auf dem sich ausruhen lässt.

Klar wollen beide Trainer siegen. Beide könnten aber auch mit einem Unentschieden leben – Trätmar etwas besser als Klatte, der gerne das 0:1 aus dem Hinspiel wettgemacht haben möchte.

Anpfiff: Sonntag, 15 Uhr, Immerweg; Sr.: Jaentsch

Fried-Michael Carl Berne/Lemwerder / Redaktion Elsfleth
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