Delmenhorst /Hoykenkamp In einem sehr fairen Spiel gegen den Tabellenletzten TS Hoykenkamp kam der Spitzenreiter HSG Delmenhorst zu einem deutlichen 33:23 (14:9)-Erfolg – ohne dabei zu glänzen. Damit benötigen die Delmenhorster aus den letzten sieben Punktspielen in der Handball-Verbandsliga nur noch zwei Zähler, um den Aufstieg endgültig perfekt zu machen.

„Wir müssen uns schon auf die nächsten Aufgaben vorbereiten, die nicht so einfach werden. Heute hatte ich die Möglichkeit, vieles auszuprobieren. Ärgerlich sind nur die klaren vergebenen Möglichkeiten“, war HSG-Trainer Jörg Rademacher trotzdem nicht ganz zufrieden. Sein Gegenüber Adrian Hoppe konnte der Niederlage viel Positives abgewinnen. „Wir haben im Rahmen unserer Möglichkeiten gespielt und mit kämpferischem Einsatz einige spielerische Defizite im Spiel wettgemacht. Ein Kompliment an meine Jungs, die das Maximum herausgeholt haben“, sagte Hoykenkamps Coach und lobte: „Besonders die Außen Daniel Hemmelskamp auf Links und Tim Streckhardt und Nico Flehmer auf Rechts haben ihre Sache sehr gut gemacht.“

Vom Anpfiff an waren die Rollen klar verteilt, obwohl sich die Gäste recht teuer verkauften. HSG-Coach Jörg Rademacher wechselte von Beginn an immer wieder durch und gab allen Akteuren Spielanteile, doch machte sich das in spielerischer Hinsicht nicht immer positiv bemerkbar. Die Gastgeber ließen viele klare Chancen liegen, waren dabei im Abschluss häufig zu unkonzentriert, so dass weitere einfache Tore ausblieben. Die Turnerschaft stellte es aber auch sehr geschickt an, denn die Angriffe wurden langsam und sicher aufgebaut und manches Mal auch so lange ausgespielt, bis die Unparteiischen das Warnzeichen für passives Spiel gaben.

Die Gäste zeigten zwar eine engagiertes Leistung, hatten aber einige Probleme im Spielaufbau, zumal Deivas Eidukonis von Beginn an offensiv gedeckt wurde und dadurch häufig eine Anspielstation fehlte. So setzte sich die spielerische Klasse der HSG schnell durch, nach Treffern von Tim Coors, Philipp Freese und Frederic Oetken setzten sich die Gastgeber bereits in der Anfangsphase ab.

Gerade nach dem Seitenwechsel nahm der Druck der Rademacher-Truppe weiter zu, schnelle Kombinationen wurden jetzt sicherer abgeschlossen – und der Favorit setzte sich entscheidend auf 22:11 (43. Minute) ab. Auch jetzt blieb die Turnerschaft aber bei ihrer Linie, erspielte sich weitere gute Chancen, doch scheiterte man häufig am starken HSG-Keeper Sönke Schröder.

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