Delmenhorst Vor der großartigen Kulisse von etwa 500 Zuschauern hat die HSG Delmenhorst den bisherigen Ligaprimus Tvd Haarentor von der Tabellenspitze gestoßen. Das Team von Trainer Jörg Rademacher besiegte die Gäste aus Oldenburg im Verbandsliga-Duell mit 29:24 (15:10), wobei es lange Zeit sogar nach einem noch deutlicheren Erfolg für die Hausherren aussah. „Wir haben das Spiel und den Gegner 45 Minuten lang dominiert. Mit der Schlussphase war ich nicht ganz so zufrieden, weil uns einige Flüchtigkeitsfehler unterlaufen sind“, fand Rademacher trotz des Sprungs auf Platz eins ein Haar in der Suppe.

Bis auf die abschließenden 15 Minuten spielten die Delmenhorster fast wie aus einem Guss und hatten den Gegner fest in der Hand. Erst in der verbleibenden Zeit ließ die Konzentration besonders im Spielaufbau etwas nach – die Gäste konnten das Ergebnis bis zum Schlusspfiff noch etwas freundlicher gestalten.

Es war schon sehenswert, was das Team von Coach Jörg Rademacher im Spiel gegen die Gäste umsetzte, denn die Deckung hatte den starken gegnerischen Kreisläufer Andrius Gerve sehr gut im Griff, aus dem Rückraum ließ die HSG-Defensive ebenfalls kaum einen Wurf zu. Auch im Spiel nach vorn war man dem Gegner klar überlegen, denn mit Tempo und schnellen Kombinationen wurden die Angriffe besonders durch Stefan Timmermann und Fino Oetken zunächst sehr erfolgreich gestaltet.

Nach einer schnellen 3:0-Führung schienen auch die Gäste ins Spiel zu finden, denn kurze Zeit später nutzten sie kleine Unaufmerksamkeiten im HSG-Spiel zum 3:4-Anschlusstreffer (8. Minute). Doch damit schien das Pulver bereits verschossen zu sein, denn die bissige und aggressive Delmenhorster Deckung ließ dem gegnerischen Spielern kaum Platz.

Zu Beginn des zweiten Abschnitts zeigte dann Ole Goyert seine Klasse. Als er aus dem Rückraum das 20:12 (41.) markierte, schien eine Vorentscheidung gefallen. Doch Oldenburg stellte auf eine 4-2-Deckung um – und es kam etwas Sand ins HSG-Angriffsgetriebe. Einige Male gab es nun unnötige Abspielfehler, die von den Gästen wiederholt zu einfachen Gegenstößen genutzt wurden.

In der Schlussphase ließ die Konzentration deutlich nach, die Oldenburger kamen drei Minuten vor dem Ende auf 23:27 heran, doch spielten sie in der Folge zu überhastet, und so machten Andre Haake und Philipp Freese mit den letzten Treffern alles klar. „Die Mannschaft hat einen Schritt nach vorn gemacht und befindet sich absolut im Soll. Wir haben nicht einmal hinten gelegen“, lobte Rademacher.

HSG Delmenhorst: Schröder, Voß - Freese 2, Goyert 6, Haake 1, Janßen 4/2, Kohrt 1, Ludwig, Oetken 7/1, Schanthöfer 2, Sudau, St. Timmermann 6, Windels.

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