Landkreis Einen Sieg und eine Niederlage haben die Landesliga-Handballerinnen aus dem Landkreis zu verzeichnen. Der TV Neerstedt gewann daheim , die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg musste sich in Lohne geschlagen geben.

TV Neerstedt - SV SW Osterfeine 28:21 (16:9). Mit einem Start-Ziel-Sieg schlug der TV Neerstedt die Gäste aus Osterfeine und rückt nach dem klaren Erfolg auf den dritten Tabellenplatz. In der Offensive lief es wie am Schnürchen, denn mit einem Blitzstart überraschte der TVN die Gäste völlig, und nach einer frühen Osterfeiner Auszeit legte Agnieszka Blacha zwei weitere Tore zur deutlichen 6:0-Führung (13.) nach. Langsam kämpften sich die Gäste heran. Doch hielt die Neerstedter Deckung auch nach dem 9:6 (19.) sehr gut dagegen. So konnte Osterfeine keine Wende herbeiführen, denn das Team von Maik Haverkamp setzte sich nach einigen sehenswerten Treffern von Johanna Stuffel und zwei Strafwurftreffern von Angelika Sanders auf 15:6 (27.) ab. Nach dem 18:9 durch Sharleen Siemers zu Beginn der zweiten Hälfte schien der TVN den Gegner gut im Griff zu haben. Blacha und Sanders erhöhten den Vorsprung auf elf Tore. Nach einem Strafwurftreffer von Kirsten Kurok zum 24:12 Mitte der zweiten Hälfte verwalteten die Neerstedterinnen den klaren Vorsprung nur noch. „Unsere Deckung war in diesem Spiel der Schlüssel zum Erfolg. Ich hoffe, dass wir weiter in der Erfolgsspur bleiben“, so Haverkamp.

TuS BW Lohne - HSG Grüppenbühren/Bookholzberg 18:16 (11:7). Nicht an die Leistung aus dem letzten Spiel konnte die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg anknüpfen und verlor im wichtigen Kellerduell nach einer indiskutablen Leistung mit 16:18 beim TuS BW Lohne. Sehr enttäuscht und ratlos zeigte sich Coach Harald Logemann nach dem Abpfiff: „Diese Punkte hätten wir unbedingt holen müssen, denn der Gegner war schlagbar. Doch es war das schlechteste Spiel meiner Mannschaft, seitdem ich sie übernommen habe.“ Die Gäste fanden nicht ins Spiel. Die Deckung bekam kaum einmal den richtigen Zugriff auf die gegnerische Offensive, die sich auch nicht mit Ruhm bekleckerte, aber mit Goalgetterin Katharina Krannich (6) und Rückraumschützin Judith Kleine-Stüve (4) die entscheidenden Spielerinnen hatte. Im Angriff gab es zu wenig Druck, im Spielaufbau und im Abschluss blieben sie bei 22 Fehlversuchen ebenfalls weit unter den eigenen Möglichkeiten. Da sich auch Wiebke Möller hautnaher Bewachung erfreute, war die Offensive häufig nur ein laues Lüftchen, denn die anderen Spielerinnen konnten kaum einmal Akzente setzen. Nur phasenweise schien sich die Logemann-Sieben auf das eigene Spiel zu besinnen. Dann lief es auch deutlich besser, so dass die HSG den Rückstand nach einem Treffer von Annika Bodzian kurz vor der Pause noch auf vier Tore verkürzen konnte. Noch besser lief es zu Beginn der zweiten Hälfte, denn nach Treffern von Sonja Gode, Katja Hammler und Farina Sanders schienen die Gäste beim 10:12 wieder auf Augenhöhe. Doch war es nur ein kurzes Strohfeuer, denn in der Folge unterliefen den HSG-Angreiferinnen erneut einfache Fehler, und diese nutzte Lohne und ließ den Landkreislerinnen keine Chance mehr.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.