WARDENBURG Der Wardenburger SC liegt voll auf Kurs: Nach dem Vorkampf in der 2. Bundesliga des Deutschen Mannschaftswettbewerbs Schwimmen (DMS) belegt das WSC-Männerteam in der Gesamtwertung den neunten Rang. „Unser Ziel ist es, nicht abzusteigen“, erklärte WSC-Presswart Gernot Ingenerf. Dafür würde dieser Platz reichen.

Der WSC trat am Sonnabend mit fünf weiteren Mannschaften im Olantis in Oldenburg an. Die anderen sechs Zweitligisten waren in Berlin aktiv. Zwei Mannschaften müssen die Zweite Liga nach dem Endkampf verlassen. Der WSC weist 19 620 Punkte auf, die SG Hamburg ist mit 19 429 Zählern Elfter.

Schwerer Start

Nach dem souveränen Durchmarsch der Wardenburger von der Bezirksliga bis in die Zweite Bundesliga Nord, die sie im vergangenen Jahr erreichten, fiel ihnen der Einstieg beim hochkarätig besetzten Hinkampf im Oldenburger Olantis schwer. Taktische Fehler bei der Streckeneinteilung und gesundheitsbedingte Rückschläge bei Leistungsträgern kamen hinzu. So fand sich das Team am Ende des ersten Wettkampfabschnittes mit 9721 Punkten auf Platz zehn wieder. Überzeugt hatten in diesem vor allem die jüngeren Schwimmer wie Paul Lampert, der sich über die 1500 Meter Freistil um fast 30 Sekunden steigerte, und Jannes Stubbemann, der mit einer Zeit von 2:17,34 Minuten über die 200 Meter Rücken auftrumpfte.

WSC-Trainerin Kerstin Heeren und Mannschaftsführer Johannes Rathjens versuchten, das Team in der Wettkampfpause neu einzustellen – und das gelang eindrucksvoll. Vor allem Christian Göthert wurde nun den Erwartungen gerecht. Er erzielte über 100 Meter Freistil in 0:51,28 Minuten (772 Punkte) und 200 Meter Freistil in 1:54,72 Minuten (722 Punkte) Vereinsrekorde und führte seine Mannschaft auch mit seiner Leistung über die 50 Meter Freistil (0:23,45) an die davor liegenden Teams heran.

Es gelang der WSC-Mannschaft, sich gegenüber dem ersten Abschnitt um fast 200 Punkte zu verbessern, was sie in der Endabrechnung auf Platz neun nach vorn brachte. Erfolgreichste Punktesammler in Oldenburg waren neben Göthert (3330) der Mannschaftsführer Rathjens mit 3111 Punkten sowie Andreas Stein, der bei seinen vier Starts auf 2608 Punkte kam.

Zehnter auch gefährdet

„Die Plätze elf und zwölf würden am Ende von Hin- und Rückkampf den Abstieg in die Landesliga bedeuten. Aber auch Platz zehn ist noch nicht der sichere Klassenerhalt, sollte eine Mannschaft aus Norddeutschland aus der Ersten Bundesliga absteigen und kein Nordteam aufsteigen“, erklärte Ingenerf. Der Endkampf wird bereits am kommenden Sonnabend ausgetragen. Im Stadionbad in Hannover fällt dann ab 9 Uhr die Entscheidung.

Das Männerteam des Wardenburger SC wird von Kerstin Heeren und Mannschaftsführer Johannes Rathjens trainiert. Außer Rathjens waren am Sonnabend in Oldenburg Axel Stefan, Stephan Jazbinsek, Markus Pleis, Florian Kramer, Paul Lampert, Frank Stuckenberg, Nils Boden, Andreas Stein, Jannes Stubbemann und Christian Göthert für den WSC an den Start gegangen. Am kommenden Sonnabend tritt der WSC in Hannover zum entscheidenden zweiten Wettkampf an.

Der Stand nach dem Vorkampf: 1. W98 Hannover I 23 807 Punkte, 2. Postdamer SV 23 588, 3. WF Spandau 22 347, 4. Poseidon Berlin 22 085, 5. ST Elmshorn 22 054, 6. W98 Hannover II 21 404, 7. SSG Bremen/Bremerhaven 21 392, 8. SG Weser-Ems/Oldenburg 20 239, 9. Wardenburger SC 19 620, 10. SG Lübeck 19 446, 11. SG Hamburg 19 429, 12. SC Magdeburg II 19 168.

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