Eltern müssen Kinder gegen Masern impfen lassen
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Entscheidung Des Bundestages
Eltern müssen Kinder gegen Masern impfen lassen

Calw /Ahlhorn /Brettorf Deutschlands Faustballer haben am Wochenende wieder einmal ihre Vormachtstellung unter Beweis gestellt. Bei den Europameisterschaften in Calw verteidigten sowohl die Frauen als auch die Junioren U 21 erfolgreich ihre Titel.

Dabei musste das Juniorenteam – zum zehnköpfigen Kader gehörten auch Angreifer Malte Hollmann (TV Brettorf) und Abwehrspieler Paul Barklage (Ahlhorner SV) – allerdings mächtig zittern. Wie erwartet entwickelte sich zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz ein packender Dreikampf. Und nach der Vorrunde am Samstag sah es nicht danach aus, als könnten die deutschen Nachwuchsfaustballer erneut den europäischen Thron erklimmen. Denn nach einer klaren 0:3-Pleite gegen die hochgehandelten Österreicher (6:11, 10:12, 3:11) gab es auch gegen die Eidgenossen trotz einer 2:0-Satzführung am Ende eine knappe 2:3-Niederlage (11:8, 11:9, 9:11, 8:11, 6:11).

Da Österreich sich mit einem Sieg gegen die Schweiz den Gruppensieg gesichert hatte und somit direkt im Endspiel stand, traf Deutschland im Halbfinale am Sonntag erneut auf die Schweizer. Nach dem unglücklichen Verlust des ersten Satzes (13:15) steigerte sich das Team der Bundestrainer Roland Schubert und Hartmut Maus. Mit dem Brettorfer Malte Hollmann neben Rouven Kadgien (VfL Kellinghusen) im Angriff drehte das deutsche Team die Partie zu seinen Gunsten (11:8, 11:6, 11:1) und zog ins Finale gegen Österreich ein.

Dort entwickelte sich im Gegensatz zur Vorrunde diesmal ein ganz knappes Match. Und mit ihren grünen Trikots, die laut Schubert „den Nimbus der Unbesiegbarkeit“ hätten, gewannen die Deutschen hauchdünn mit 3:2 (11:8, 11:7, 6:11, 4:11, 11:9). Den Matchball verwandelte kein anderer als Hollmann mit einem geschickt gesetzten Angriff.

Nicht ganz so dramatisch, dafür umso überzeugender waren die Auftritte der deutschen Frauen um Pia Neuefeind und Sarah Reinecke (Ahlhorner SV). Nach drei Siegen in der Vorrunde am Samstag gegen Italien (11:3, 11:8, 11:2), Österreich (11:8, 11:6, 11:13, 9:11, 11:7) und Schweiz (11:4, 11:7, 11:5) stand das Team von Bundestrainerin Silke Eber direkt im Finale. In den Partien gegen Italien und Schweiz kamen auch die beiden Ahlhornerinnen zum Einsatz. Das Endspiel gegen Österreich verfolgte das ASV-Duo dann von der Seitenlinie – dennoch war die Freude über den unerwartet souveränen 3:0-Erfolg (11:5, 12:10, 11:4) bei allen Beteiligten riesig. „Wir haben nicht damit gerechnet, dass es so deutlich werden würde. Insgesamt war es ein super Turnier“, sagte die deutsche Angreiferin Sonja Pfrommer (TSV Dennach).

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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