CUXHAVEN Gleich zwei heiße Eisen im Feuer hatte der Beachsportverein Nord-West Neerstedt im Halbfinale um die Deutsche Beachhandball-Meisterschaft der Frauen. Letztlich schaffte es aber weder die Sand AG noch Bumblebee Wildeshausen ins Endspiel. Bei beiden Mannschaften hieß es: erster Satz top, zweiter Satz flop. Und auch das anschließende Shootout konnte keines der Teams bei ihren entscheidenden Spielen am Nordseestrand gewinnen.

Die Sand AG und Bumblebee hatten noch am Sonnabend bei Sonnenschein ihre Gruppenphasen jeweils als Erster abgeschlossen. Wie nah Licht und Schatten aber mitunter bei einander liegen können, stellten die Frauenteams am regnerischen Sonntag fest – und dies nicht nur im Hinblick auf das Wetter. Das Viertelfinale überstanden beide Mannschaften noch ohne größere Schwierigkeiten. Im Halbfinale kam dann jedoch das Doppel-Aus für die Teams aus dem Landkreis. Bumblebee unterlag den Wattwürmchen Hamm mit 1:2, obwohl man den ersten Satz noch mit 10:8 gewonnen hatte. Nach einer schwachen Vorstellung im zweiten Spielabschnitt hatten die Gegnerinnen beim Penalty-Werfen den psychologischen Vorteil auf ihrer Seite.

Die Sand AG tat es Bumblebee gleich. Nach einem 17:6 im ersten Satz gegen den späteren Meister Hoppetosse Köln sahen die Spielerinnen von Trainer Olaf Wiegmann schon wie der sichere Sieger aus, schenkten den zweiten Satz aber leichtfertig her und mussten sich im „Shootout“ tatsächlich noch geschlagen geben. Wiegmann: „Meine Mädchen haben die taktischen Hilfsmittel nicht genutzt. Bei Regen musst du einfache Angriffsvarianten wählen. Das haben wir nicht gemacht und dafür die Quittung bekommen.“

Uns so kam es im kleinen Finale zu einem internen Duell der Teams des Beachsportvereins Nord-West. Nachdem die Sand AG den ersten Satz mit 8:6, Bumblebee den zweiten mit 20:6 gewinnen konnte, musste abermals das „Shootout“ die Entscheidung bringen. Und auch diesmal siegte die Mannschaft, die das Spiel nach einem verlorenen ersten Satz noch umgebogen hatte. Esther Batke erzielte den Siegtreffer für Bumblebee Wildeshausen, wollte aber nicht so recht als Match-Winnerin gelten: „Ich bin in erster Linie Teil dieser Mannschaft. Dass ausgerechnet ich den Sack zugemacht habe, bedeutet mir nicht sonderlich viel. Mich freut nur, dass wir für einen guten Saisonabschluss gesorgt haben.“

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