Brettorf /Wardenburg /Moslesfehn In der 2. Faustball-Bundesliga der Männer hat der TV Brettorf II groß aufgetrumpft und sich durch zwei Heimsiege auf den zweiten Tabellenplatz verbessert. Der SV Moslesfehn rutschte durch eine klare Niederlage im Topspiel gegen den Spitzenreiter Leichlinger TV auf den dritten Rang ab. Der Wardenburger TV ging erstmals in dieser Saison ohne Punkte vom Feld.

TV Brettorf II - Wardenburger TV 3:0 (11:6, 11:8, 11:7). Das Derby war eine überraschend klare Sache für die Brettorfer, die das Hinspiel in Wardenburg noch mit 1:3 verloren hatten. „Wir haben gut gespielt, die Angriffe konzentriert aufgebaut und unsere Chancen sicher verwertet“, berichtete TVB-Spieler Benjamin Schwarze. Im Gegensatz zum ersten Vergleich gelang es den Brettorfern diesmal viel besser, sich auf WTV-Angreifer Jörn Büsselmann einzustellen. Hier zahlte es sich aus, dass die TVB-Reserve die X-Aufstellung mit einem vorgezogenen Mittelspieler in der Abwehr gewählt hatte. „Dadurch hatten wir die kurzen Bälle im Griff“, erklärte Schwarze. Er selbst servierte die Angaben, während Jens von Seggern wieder am Schlag agierte. In der Abwehr überzeugten Tom Hartung, Patrick Poppe-Hirsch, Marcel Osterloh und Jörn Kläner.

Wardenburger TV - SV Düdenbüttel 0:3 (10:12, 6:11, 14:15). Die Wardenburger hatten gegen einen stark aufgelegten Gegner aus Düdenbüttel im ersten Satz einige Chancen, um in Führung zu gehen. Da diese aber nicht genutzt wurden, war die Luft im weiteren Verlauf schnell etwas raus. Vor allem die Annahme und das Zuspiel waren nicht so konstant wie noch an den Spieltagen zuvor. Im dritten Durchgang raffte sich das Team von Trainer Torsten Büsselmann zwar noch einmal auf, verlor aber in der Verlängerung. Somit blieben die Wardenburger, die zuvor an jedem Spieltag 2:2 Punkte geholt hatten, erstmals in dieser Saison ohne einen zählbaren Erfolg.

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TV Brettorf II - SV Düdenbüttel 3:2 (13:11, 9:11, 4:11, 11:4, 11:9). Auch gegen Brettorf spielte Düdenbüttel stark auf. Zwar konnten sich die Gastgeber den ersten Satz noch mit viel Mühe erkämpfen, doch danach lag die Mannschaft aus dem Landkreis Stade zweimal vorne und brachte Brettorf damit in arge Bedrängnis. „Für uns war es anschließend ganz gut, dass der Regen einsetzte“, berichtete Benjamin Schwarze. Das spielte vor allem Jens von Seggern in die Karten, der nun sowohl den Rückschlag als auch die Angaben übernahm und mit seiner Kraft für die entscheidenden Punkte sorgte. Im fünften Satz lagen die Brettorfer dann schon mit 3:7 zurück, ehe sie das Spiel noch zu ihren Gunsten drehten.

TuS Dahlbruch - SV Moslesfehn 0:3 (9:11, 8:11, 9:11). „Dahlbruch war besser als es der Tabellenstand vermuten lässt“, sagte SVM-Trainer Bodo Würdemann über das Spiel gegen den Siebten. Die Moslesfehner lagen in allen drei Sätzen zwar immer vorne, konnten sich aber nie richtig deutlich absetzen. Ein Erfolgsrezept auf tiefem Boden waren vor allem die druckvollen Angaben von Florian Würdemann.

Leichlinger TV - SV Moslesfehn 3:0 (11:5, 11:7, 11:7). Wie schon im Hinspiel hatte der SVM auch im zweiten Duell gegen den Tabellenführer keine Chance. „Leichlingen war wirklich gut, während wir nicht an unsere bisherigen guten Leistungen anknüpfen konnten“, erklärte Würdemann. In der Abwehr wären Pascal Töllner und Jannik Büsselmann noch am stärksten gewesen. „Insgesamt war unser Aufbau aber nicht konsequent genug“, bemängelte der SVM-Coach. Als Tabellendritter halten die Moslesfehner aber weiter an ihrem Saisonziel fest. „Wir wollen es zu den Aufstiegsspielen schaffen. Dafür dürfen wir uns aber keine Ausrutscher mehr leisten“, betont Würdemann.

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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