Brettorf Für die Frauenteams aus dem Landkreis würde eine Verkleinerung der 2. Faustball-Bundesliga Nord einen harten Kampf um die Nichtabstiegsplätze bedeuten, für den TV Brettorf III nach den ersten Planungen sogar einen Zwangsabstieg.

Der Ahlhorner SV II befürwortet eine Beibehaltung der Neuner-Staffeln. „In dieser Saison starten wir mit einer sehr jungen Mannschaft, die so viel mehr Erfahrungen sammeln und sich weiterentwickeln kann“, sagen Bianca Nadermann und Edda Meiners, die das Team betreuen. „Wir glauben, dass das auch für andere Vereine gilt. Man hat die Chance, auch jüngere Spielerinnen in die Teams zu nehmen, die Bundesligaluft schnuppern und damit gefordert und gefördert werden können.“

Den TV Brettorf III würde die neue Struktur hart treffen. „Wir hätten als dritte Mannschaft eines Vereins keine Spielberechtigung für die 2. Liga. Das entspricht nicht unserem sportlichen Ehrgeiz“, sagen die beiden TVB-Angreiferinnen Melanie Steenken und Carolin Feye, die mit ihrem Team zuletzt immer in der oberen Tabellenhälfte mitgespielt haben. Unterstützung erhalten sie von Christian Kläner aus der Abteilungsleitung: „Das benachteiligt eindeutig die Vereine, die gute Nachwuchsarbeit betreiben“, sagt er. Steenken und Feye blicken aus sportlicher Sicht zudem zwiegespalten auf die Neustrukturierung – insbesondere, wenn die niedersächsischen Teams in eine verkleinerte Nord-Liga zurückkehren würden. „Zudem sieht das neue Konzept vor, dass man an einem Spieltag gegen eine Mannschaft zweimal spielen soll. Das erscheint uns schwierig – insbesondere, wenn es sich um direkte Duelle um den Auf- und Abstieg handelt“, sagen die Brettorferinnen.

„Objektiv betrachtet wäre die Neustrukturierung sicherlich auch sinnvoll“, gibt Kläner zu, „wobei vermutlich die Problematik nur aufgeschoben wird. Wenn der Passus der dritten Mannschaften gestrichen wird, würde Brettorf den Planungen zustimmen.“

Der TuS Döhlen (2. Liga Feld) steht einer möglichen Verkleinerung offen gegenüber – vorausgesetzt die Regionalliga Niedersachsen würde wieder eingeführt werden. „Ohne Regionalliga wird die Umsetzung schwer, denn auf Bezirksebene würde das Leistungsniveau doch sehr weit auseinander liegen“, sagt Abteilungsleiterin Carola Wilke.

Sönke Spille Freier Mitarbeiter Lokalsport / NWZ-Redaktion
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