Brettorf „Für das Wetter ist unser Turnier recht gut besucht“, zog Hermann Gerdes, Gastgeber und Betreiber des Dressur-Ausbildungsstalls in Brettorf, am Sonntagnachmittag eine positive Bilanz. Ausrichter des Turniers war dagegen der Reit-und Fahrverein Grummersorter RC, den Vorsitzender Heinz Gerdes, Vater von Hermann, führt.

Im vergangenen Jahr hatte noch der Braaklander RC das Turnier in Brettorf ausgerichtet. „Diesmal ist mein Vater eingesprungen, und das werden wir dann wohl auch in zwei Jahren so machen“, erklärte Gerdes. Damit war auch gleich klar, dass es ein weiteres Dressur-Turnier in Brettorf geben wird.

Auf die reguläre zweite Auflage des kleinen aber feinen Reitturniers hatte Gerdes einen riesigen „Run“ gehabt. „Wir sind mit Nennungen überhäuft worden“, sagte Hermann Gerdes. Das trieb aber nicht nur die Nennungszahlen in die Höhe, sondern auch die Klasse der gemeldeten Dressurreiter. Am Ende regelte aber das regnerische Wochenendwetter die Starterfüllung. Nur knapp 50 Prozent der gemeldeten Reiter erschienen zum Turnier. Das tat aber der Klasse der Vorführungen keinen Abbruch.

Das Dressurviereck präsentierte sich vor allem am Sonntag in Bestzustand. Gerdes: „Dafür haben wir aber auch viel tun müssen, um die Wassermassen zu beseitigen.“

Somit gab es eine gute Basis für die höchste Turnierprüfung der Klasse M* auf Kandare am Sonntag. Hier konnte Catharina Wassmann auf „Rubinett W“ vom RuFV Badbergen mit der Wertnote 6,9 gewinnen. Zweite wurde Pauline Prüne vom RuFuV Lohne auf „Schokolade K“ mit der Note 6,8. Den dritten Rang belegte Angela Schrand mit „Luxia“ vom RuFV Cloppenburg (6,7). Bianca Adams mit „Lanzelot“, für den RuFV Großenkneten startend, konnte den vierten Platz belegen (6,5). Auf Platz fünf kam Vienna Hiegemann (RV Vechta) mit ihrem Pferd Sir Carlo (6,4).

Besonders gut liefen die beiden Starts in der L-Dressur* (Trense) und L-Dressur** (Kandare) für Theresa Koldehoff (RFV Langförden). Sie gewann beide Prüfungen mit Wertnoten von 7,1 beziehungsweise 6,9 auf dem Pferd „Der Clooney“. Viel Schwung und Korrektheit zeichneten die beiden Ritte der Nachwuchsreiterin aus. Gleiches galt für Antonia Busch-Kuffner: Das Dressurtalent des RV Ganderkesee gewann auf Schierensees Midnight Blue die beiden Dressurpferdeprüfungen in den Klassen A (8.0) und L (7.60).

„Das ist unter anderem unser Ziel, dem Dressur-Nachwuchs eine Möglichkeit der Darstellung zu bieten. Das gilt auch für die ganz Kleinen“, meinte Hermann Gerdes und sprach damit die erstmals mit aufgenommene Führzügelklasse an. Aber auch eine E-Dressur fehlte nicht. Diese gewann Jannie-Lizara Brüning vom RC Sport Harpstedt auf „Balu“ (7,4).

Noch zu erwähnen ist das gelungene Ambiente, für das das Gerdes-Team mit viel Aufwand sorgte. Von Pferdezubehör bis Speis und Trank war an alles gedacht worden.

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