Brettorf /Ahlhorn Gelungener Saisonstart für die Bundesliga-Faustballerinnen des Ahlhorner SV: Am ersten Spieltag feierten die Blau-Weißen – nach einem umkämpfen 3:2-Erfolg gegen Lemwerder – auch im Landkreis-Duell gegen Brettorf einen Sieg. Der TVB startet mit einem ausgeglichenen Punktekonto.

TV Brettorf - Lemwerder TV 3:0 (11:8, 13:11, 11:6). Gegen den Aufsteiger startete der Gastgeber mit Laura Marofke und Karen Kläner im Angriff, Zuspielerin Jule Weber sowie Ida Hollmann und Laura Koletzek in der Abwehr. Im ersten Durchgang diktierten die Brettorferinnen das Spielgeschehen, im zweiten schienen sie dann etwas aus der Spur zu geraten. Mit 7:10 lag der TVB zurück, ehe sich die Mannschaft mit vier Punkten in Folge zurückkämpfte und den Satz noch gewann. In Satz drei hielten die Gäste dann bis Mitte des Satzes mit, ehe Laura Marofke und Co. einen Gang höher schalteten und mit 11:6 den ersten Saisonsieg perfekt machten. „Das war eine sehr ordentliche Leistung“, war die frisch verheiratete TVB-Trainerin Rieke Schwarze zufrieden.

Ahlhorner SV - Lemwerder TV 3:2 (11:4, 9:11, 11:6, 9:11, 12:10). Deutlich mehr strecken musste sich der ASV gegen das Aufsteigerteam. Dabei sah nach dem ersten Abschnitt alles nach einer klaren Angelegenheit für den Deutschen Vizemeister der vergangenen Feldsaison aus. Doch nach der 1:0-Satzführung wechselte Trainerin Edda Meiners Zuspielerin Janna Köhrmann aus und brachte damit etwas Unruhe in das vorher so sichere Ahlhorner Spiel. Der aufopferungsvoll kämpfende LTV glich zum 1:1 aus und schaffte es, nach einer erneuten ASV-Führung, den Entscheidungssatz zu erzwingen. „Lemwerder hat clever gespielt“, sagte Edda Meiners. Besonders Angreiferin Andrea Besser, früher bereits im ASV-Dress unterwegs, beschäftigte Ahlhorn mit ihren variabel geschlagenen Bällen. „Sie hat zwischen kurzen und langen Schlägen variiert und uns damit ziemlich beschäftigt“, so Meiners.

Lemwerder erkämpfte sich in Durchgang fünf bereits zum Seitenwechsel eine Führung, hatte beim Stand von 10:8 zwei Matchbälle – eine Überraschung lag in der Luft. Doch nun fand Besser keine Lücke mehr in der ASV-Abwehr und das Meiners-Team holte sich doch noch den Sieg. „Wir haben uns unheimlich schwer getan. Aber es ist toll, dass wir am Ende so nervenstark geblieben sind“, sagte Edda Meiners.

TV Brettorf - Ahlhorner SV 0:3 (9:11, 5:11, 7:11). Deutlich spannender hatten die Zuschauer das Derby zwischen TVB und ASV erwartet. Bis zum 8:7 führte Brettorf im ersten Satz noch, verlor aber – wie auch in den beiden folgenden Durchgängen – ab Mitte des Satzes den Faden. Das nutzten konzentriert agierende Ahlhornerinnen zum Sieg. „Wir haben eine sehr geschlossene Mannschaftsleistung gezeigt“, sagte ASV-Trainerin Edda Meiners. „Entscheidend war, dass wir den Ball bereits weit nach vorne abgewehrt haben und somit für einen sicheren Spielaufbau sorgen konnten.“

Dazu spielten Ahlhorn auch die Brettorfer Eigenfehler in die Karten. „Es wäre sicherlich mehr drin gewesen“, ärgerte sich TVB-Trainerin Rieke Schwarze. Die Absprachen in der Defensive hätten nicht ganz gepasst, im Angriff wäre zu viel liegen geblieben. Schwarze: „Wir müssen das Spiel abhaken und uns auf unsere nächsten Aufgaben konzentrieren.“

Sönke Spille Volontär, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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