Wildeshausen Nach dem unglücklichen Aus im Fußball-Bezirkspokal am Mittwochabend beim SV Wilhelmshaven hieß es für den VfL Wildeshausen schnell Mund abputzen. „Wir sind unerwartet weit gekommen“, sagt VfL-Trainer Marcel Bragula. „Wir haben ein vernünftiges Spiel abgeliefert, für das wir uns nicht belohnt haben. Das haben wir analysiert und abgehakt und können uns jetzt voll auf den Ligaalltag konzentrieren.“

In der Landesliga tritt der Drittletzte der Tabelle am Sonntag (15 Uhr) beim Ligaprimus SV Bad Rothenfelde an. Dabei hat der VfL weiterhin mit gleich mehreren Aufgaben zu kämpfen: Probleme mache etwa eine ungeahnte Schwäche im Defensivverbund, so Bragula. „Das kommt von den wechselnden Formationen“, weiß er.

Am vergangenen Mittwoch habe er 16 einsatzfähige Spieler in Wilhelmshaven dabei gehabt. Davon seien am Sonntag die Einsätze von drei Spielern zumindest fraglich: „Lukas Schneider ist privat verhindert, Pascal Hesselmann hat Achillessehnenprobleme und bei Sascha Abraham ist noch offen, ob er seinen Dienst tauschen kann“, zählt Bragula auf. Dafür rutsche Lennart Flege wieder ins Teams und auch Ole Wilms aus der zweiten Mannschaft stehe wahrscheinlich in der Startelf.

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Dennoch weiß auch der VfL-Trainer: „Klarer kann die Konstellation nicht sein.“ Aber seine Mannschaft werde alles versuchen. „Wir sind aktuell fast immer Außenseiter – das kann man als Chance sehen.“ Aber man müsse auch realistisch bleiben, sagt Bragula.

Und auch wenn die Verunsicherung wie beim späten Gegentor in Wilhelmshaven spürbar sei, werde das Team am Sonntag wieder alles versuchen, um zu punkten. „Wir müssen da jetzt durch und das alle gemeinsam durchstehen“, fordert Bragula von seinem Team. „Wir sind uns der Schwierigkeit der Situation bewusst“, sagt er und weiß dabei: „Die Mentalität in der Truppe stimmt.“

Ellen Kranz Reporterin / Reportage-Redaktion
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