Bookholzberg In der E-Jugend bestritt Henk Braun die ersten Spiele für die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg. Begonnen mit dem Handballsport hat er mit gerade einmal drei Jahren. Seine Mutter, Handball-Mini-Trainerin beim TV Hude, nahm ihren Sprössling mit zu den Einheiten. Bereits im zweiten E-Jugendjahr wechselte er mit seinem Freund Jona Schultz nach Bookholzberg – und gehört damit zu einem der ersten Spieler der späteren A-Jugend-Bundesligamannschaft. „Mit der Zeit sind Spieler wie Nico Hennemann, Kian Krause zu uns gekommen – aber auch einige aus dem Bremer Umland“, erinnert sich der 20-Jährige, der mit der Zeit von der Außenposition an den Kreis wechselte. Jahr für Jahr kamen neue Spieler, das Team wurde stärker. Es gelang der Mannschaft, sich gegen die niedersächsische Konkurrenz zu behaupten.

„Natürlich träumt man als Jugendlicher davon, in der Bundesliga zu spielen“, gesteht Henk Braun. Als das Team bei verschiedenen Turnieren gegen A-Jugend-Bundesligateams spielte und mithalten konnte, war auch für den heute 20-Jährigen klar, dass der Traum in greifbare Nähe gerückt war. Im Mai 2017 trat die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg zur ersten Runde der Bundesliga-Qualifikation an. Fast das gesamte Team gehörte zum jüngeren Jahrgang. Trotzdem gelang es der Mannschaft von Stefan Buß, sich für die zweite Runde in Burgdorf zu qualifizieren. Und hier spielten sich die HSG-Handballer in einen Rausch – samt Sieg im entscheidenden Spiel gegen den BSV Magdeburg. „Als der Schlusspfiff ertönt ist, sind wir alle aufs Spielfeld gerannt, einige hatten Tränen in den Augen“, blickt Braun zurück.

Sönke Spille Freier Mitarbeiter Lokalsport / NWZ-Redaktion
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