Birkenbusch Die ersten Campinggäste reisten schon am Donnerstagabend mit ihren Flugmodellen auf dem Modellflugplatz in Birkenbusch zwischen Neerstedt und Aschenstedt an. Entsprechend bot sich am Sonnabend eine bunte Mischung aus Wohnmobilen, Zelten und Wohnwagen auf dem Gelände. Hier veranstaltete der Modelflugclub Dötlingen sein diesjähriges „Camp and Fly“.

„40 Camper sind hier“, sagte Pressesprecher Gutsche Jens Gutsche. „Außerdem freuen wir uns über 50 Gastpiloten und natürlich auch die aus unseren eigenen Reihen“, meinte Vorsitzender Thomas Plate. Insgesamt gingen um die 80 Modellflieger mit ihren Flugzeugen beim freien Fliegen auf die Startbahn in Birkenbusch.

Leider setzten die starken Böen und bisweilen Regengüsse dem Flugbetrieb zu. „Doch die größeren Maschinen werden dann doch immer wieder an den Start gebracht“, berichtete Jens Gutsche.

Auch Vorsitzender Thomas Plate hatte sein so genanntes „Kraft-Ei“ mit zum Camp & Fly gebracht. Dahinter verbirgt sich der Nachbau einer Me 163 Comet mit Turbine. Eine „Geheimwaffe“ aus dem Zweiten Weltkrieg von deutscher Seite. Offiziell ein Objektschutzjäger mit Raketenantrieb.

Mit einer Spannweite von rund vier Metern als Modell eine imposante Erscheinung, die Plate beim Aufzug dunkler Regenwolken aber schnell wieder sicher im Anhänger verstaute.

Zum Schutz der Modelle hatten die Vereinsmitglieder ein Zelt als Hangarersatz aufgebaut. Hier konnten die auf Feuchtigkeit empfindlich reagierenden Modelle geschützt untergebracht werden.

Aber es war nicht nur das Flugerlebnis, das die Modellflieger befreundeter Modellflugclubs nach Birkenbusch gelockt hatten, sondern auch das gesellige Miteinander und der Flugbenzin-Gesprächsstoff. Sogar aus den Niederlanden kamen einige Modellbauer in die Gemeinde Dötlingen.

Am Ende war es ein mehrtägiges Treffen, ganz ohne Zwang und Prüfungen, ein Austausch mit der Demonstration der schönsten Freizeitbeschäftigung, die sich Modellflieger vorstellen können.

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