Berlin /Wardenburg Mit nicht zu erwartenden sieben Platzierungen unter den Top 8 kehrten die Schwimmer der SG Region Oldenburg von den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Berlin zurück. An fünf kräftezehrenden Wettkampftagen in Deutschlands modernster Schwimmhalle im Europa-Sportpark mit den Vorläufen am Vormittag und den Jahrgangsfinals am Nachmittag konnten sich die neun Athleten des Polizei SV Oldenburg und des Wardenburger SC unter Leitung ihrer Trainerin Beate Schroeder sehr beachtlich in Szene setzen.

„Im Feld der über 1500 Teilnehmer und vor jeweils bis zu 1000 Zuschauern gab es bei nahezu jedem Start eine neue persönliche Bestzeit zu bejubeln“, berichtete der SG-Vorsitzende Gernot Ingenerf. Dabei fiebert der Wardenburger gleich doppelt mit, denn unter den Startern war auch seine Tochter Carlotta Ingenerf. Und insbesondere die 13-jährige konnte die Erwartungen in Berlin erfüllen. Gleich am ersten Tag steigerte sie sich über die 100 m Brust um fast eine Sekunde auf 1:16,85 Minuten und Platz vier nach den Vorläufen. Diese Zeit konnte die Schülerin im Finale dann nicht mehr bestätigen, so dass sie hier als Achte das Becken verließ.

Am zweiten Wettkampftag stand Carlottas Lieblingsstrecke, die 400 m Lagen, auf dem Programm. Eine Einstellung ihrer Bestzeit brachte ihr den fünften Platz im Vorlauf. Mit einer Steigerung von über sechs Sekunden auf 5:10,92 Minuten lag sie lange auf Bronzekurs und musste erst in der abschließenden Krauldistanz noch eine Konkurrentin vorbeiziehen lassen. Über die halbe Lagenstrecke kam sie wieder ins Finale und belegt dort einen tollen fünften Platz im Jahrgang 2006.

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Höhepunkt war am letzten Wettkampftag das Rennen über 200 m Brust. Im Vorlauf knapp über Bestzeit, qualifizierte sich die Wardenburgerin als Zweitplatzierte für den Endlauf. Hier lag sie nach dem Start noch im hinteren Feld, konnte sich jedoch bei der 150-m-Wende an die Spitze setzen, um dann im Endspurt knapp geschlagen von Laura Feldvoss aus der Schwimmhochburg Magdeburg mit der Silbermedaille und neuer Bestzeit (2:39,23) belohnt zu werden. „Mit dieser Platzierung ist ein kleiner Traum für mich wahr geworden, ich wollte unbedingt eine DM-Medaille gewinnen“, sagte Carlotta Ingenerf. „Sie ist die Wettkämpfe wirklich sehr fokussiert angegangen“, lobte auch Gernot Ingenerf.

Für die zwölfjährige Lorelai Marie Babski (WSC) waren es die ersten deutschen Meisterschaften. Auch sie startete über die 100 m Brust mit neuer Bestzeit (1:22,16) und einem starken zehnten Platz. Nach weiteren Bestzeiten und guten Platzierungen über 200 m Freistil und 50 m Brust stand dann mit den 200 m Lagen ihre aussichtsreichste Strecke an. Im Vorlauf verbesserte sie sich um gut zwei Sekunden auf 2:37,62 und schaffte überraschenderweise den Sprung ins Finale, wo sie sich nochmals steigerte (2:35,11) und einen ausgezeichneten fünften Platz belegte. Die Plätze elf und 18 über 200 m Brust sowie 50 m Rücken rundeten ihre erfolgreiche Woche in Berlin ab.

Sehr stark präsentierte sich zudem die Langstreckenspezialistin Merle Dessau (WSC). Mit Bestzeiten über 800 m (9:29,83) und 1500 m Freistil (18:08,33) belegte die 14-Jährige die Plätze sechs uns sieben. Mit Platz neun über 50 m Schmetterling machte der zwölfjährige Nicolas Weidner (Polizei SV) auf sich aufmerksam. Er verbesserte seine Bestzeit deutlich und verpasste das Finale nur äußerst knapp genau wie die 14-jährige Livia Loef (WSC) über 50 m Freistil. Loef konnte bei ihren weiteren Starts zudem noch über die 200 m Lagen (Platz 12), 50 m Rücken und 100 m Freistil (jeweils Platz 16) überzeugen. Jule Brand (WSC) belegte im Jahrgang 2006 Platz 14 über die 1500 m Freistil.

Abschließen werden die Aktiven der SG Region Oldenburg die Saison in drei Wochen bei den Landesmeisterschaften in Diepholz.

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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