WILDESHAUSEN Einen tollen Erfolg erzielte jetzt die Fußball-Mädchenmannschaft der BBS in Wildeshausen. Sie holte beim Bundesfinale der Schulliga in Wolfsburg den dritten Platz. Zehn Mädchenmannschaften (U20), die sich bei Turnieren für die Finalteilnahme qualifiziert hatten, trugen Deutschlands Schulliga-Meisterschaft im Indoor-Soccer 2010/2011 aus. Die Wildeshauserinnen empfahlen sich im März beim Qualifikationsturnier in Bremen für die Fahrt nach Wolfsburg und zeigten jetzt, dass dies keinesfalls ein Zufallstreffer war.

In der Vorrunde (gespielt wurde in zwei Gruppen á fünf Mannschaften) starteten die Wittekind-Mädchen sensationell und gewannen ungefährdet gegen die Dr.-Walter-Bruch-Schule St. Wendel (6:0), das Albrecht-Dürer-Gymnasium aus Berlin (13:1) und das Landfermann Gymnasium aus Duisburg (7:0). Das letzte Gruppenspiel absolvierte die Mannschaft gegen den verdienten späteren Turniersieger Gymnasium Schloss Neuhaus aus Paderborn. Gegen dieses eingespielte Team zeigten sich die Wildeshauserinnen kämpferisch, waren aber trotzdem chancenlos. Als Gruppenzweiter der Gruppe B war der Einzug ins Halbfinale dennoch gesichert.

Dort wartete der Gruppensieger der Gruppe A, das Gymnasium Wanne. In einem spannenden Spiel war das Glück nicht auf Seite der BBS-Mädchen und sie gingen mit einem 2:3 vom Platz.

Das „kleine Finale“ um den dritten Platz sollte dann noch einmal die Nerven von Spielerinnen und Betreuern beanspruchen. Gegen die groß gewachsenen Gegnerinnen des Gymnasiums Ohlstedt sah es zunächst nicht nach einem Sieg aus. Nach einem 4:4-Endstand setzten sich die Wildeshauser aber im Siebenmeterschießen 7:6 durch und kamen auf das Treppchen.

Besonders gelobt wurde bei der Siegerehrung die Fairness des Teams, da die Mädchen zusätzlich zum allgemein sehr guten Spielverhalten einen ihnen zu Unrecht zugesprochenen Siebenmeter nicht ausführen wollten und den Ball wieder an den Gegner gaben.

In der Wildeshauser Abwehr sorgte Natascha Helms dafür, dass Torfrau Romina Kahler nicht allzu oft hinter sich greifen musste.

Unterstützt wurde sie dabei von den Mittelfeldspielerinnen Jana Dasenbrock, Lena Stahmer, Lea Niemöller und Katharina Seelhoff, die mit viel Laufarbeit dafür sorgten, dass die Bälle von hinten bei Sturmspitze Jana Beling ankamen. Diese tanzte mit ausgefeilter Technik am Ball mit Vorliebe ihre Gegnerinnen aus und erzielte gemeinsam mit Jana Dasenbrock die meisten Treffer für die BBS.

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