Landkreis Den Handballerinnen der HSG Harpstedt/Wildeshausen ist der Titel in der Frauen-Regionsoberliga seit dem Wochenende nicht mehr zu nehmen.

HSG Blexen/Nordenham - TSV Ganderkesee 23:25 (11:12). Nachdem der TSV in den vergangenen zwei Jahren immer die Punkte beim Nordrivalen lassen musste, feierten die Schützlinge von TSV-Trainer Marc Voßhans diesmal einen Sieg. Nach einer 5:3-Führung für Blexen wurde das Spiel der Gäste druckvoller. Sie erzielten drei Tore in Folge, wenig später baute Maike Berner die Führung auf 9:6 aus. In der zweiten Hälfte zogen die Ganderkeseerinnen über 17:12 auf 22:17 (49. Minute) weiter davon. In dieser Phase konnten die Aktionen der Voßhans-Sieben häufig nur siebenmeterreif gestoppt werden, die fälligen Strafwürfe verwandelte Berner ganz sicher.

VfL Rastede - HSG Harpstedt/Wildeshausen 22:41 (10:21). Nach dem überzeugenden Kantersieg in Rastede kann die HSG Harpstedt/Wildeshausen den Sekt schon kalt stellen: Der Tabellenführer kann nicht mehr überholt werden, dafür aber die Meisterfeier für das letzte Heimspiel gegen Blexen planen. Doch zunächst ging das Team von Trainer Michael Bartels etwas überheblich in diese Partie, so dass Rastede einen 3:7-Rückstand beim 8:8 aufgeholt hatte. Danach riss sich die HSG aber wieder zusammen und verschärfte das Tempo. Nach einer 14:10-Führung gelangen sieben Tore in Folge zum Halbzeitstand. In der zweiten Hälfte wurde die Rasteder Gegenwehr immer schwächer, und so hatte die HSG leichtes Spiel. Besonders gute Noten verdienten sich nach Ansicht von Bartels Wibke Wolter und Miriam Wachsmann, die in der Deckung ein starkes Spiel zeigten und in der Offensive Aktivposten mit insgesamt 16 Treffern waren.

TV Neerstedt II - Oldenburger TB II 20:8 (10:4). Mit diesem klaren Heimsieg im letzten Saisonspiel sicherten sich die Neerstedterinnen den zweiten Tabellenplatz. Von Beginn an gab Neerstedt richtig Gas. Trotz einiger vergebener Chancen stand es Mitte der ersten Halbzeit 5:0. Die Abwehr mit einer starken Torhüterin Meike Meyenburg degradierte den gegnerischen Angriff bis dahin zu Statisten. Nach dem Seitenwechsel herrschte bis zum 13:5 (40.) ein ähnliches Bild. Torlose neun Minuten konnten sich die Neerstedterinnen leisten, weil die Deckung weiterhin sicher stand und keinen Gegentreffer zuließ. Erst in der Schlussphase lief es wieder runder bei Neerstedt.

HSG Grüppenbühren/ Bookholzberg II - HSG Hude/Falkenburg III 8:22 (6:8). Auch für die Huderinnen war es bereits das letzte Saisonspiel, der klare Sieg bringt zumindest vorübergehend den vierten Tabellenplatz ein. Die HSG indes braucht in ihrem letzten Spiel beim TSV Ganderkesee unbedingt noch einen Sieg, um die Abstiegsplätze zu verlassen. Die Gäste von Trainer Timo Stein begannen sehr stark und führten schnell 4:0. Danach kam aber reichlich Sand ins Getriebe, und die Gastgeberinnen blieben bis zur Halbzeitpause dran. Nach dem Seitenwechsel gab es für die Heimmannschaft aber kein Durchkommen mehr. Nur noch zwei Tore gelangen in 30 Minuten, beim 17:6 war Hude/Falkenburg längst auf der Siegerstraße. Ein besonderes Lob von Trainer Stein verdiente sich Nicole Becker, die im Angriff in der Mittelposition sehr geschickt die Fäden zog.

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