OLDENBURG /HARPSTEDT OLDENBURG/HARPSTEDT - Nach einer dramatischen Schlussphase mussten sich die Handballerinnen des Harpstedter TB gestern im Regionalliga-Spiel beim DSC Oldenburg 30:31 (17:16) geschlagen geben. In einer attraktiven Partie hatte der HTB 30:28 geführt. Wurfpech und fehlende Kraft brachten dann noch die Wende.

„Schade, wir haben gut gespielt und stark gekämpft, einen Punkt hätten wir sicherlich verdient gehabt. Aber mit diesem Kader haben wir uns hier sehr gut verkauft“, war Trainer Werner Rohlfs vom Ergebnis, nicht aber von der Leistung seines Team enttäuscht.

Der HTB musste auf Nicole Bähner, Anke Witte und Katharina Ellmers verzichten, Simone Winkler konnte nur mit angezogener Handbremse spielen. Zu allem Überfluss knickte Menke in der Aufwärmphase um.

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130 Zuschauer sahen einen nervösen Beginn beider Teams, wobei der HTB meist knapp führte. Dann gewann die Partie an Klasse. Auch die Manndeckung beim 8:6 gegen Winkler und die starke Zetzmann änderte nichts an der knappen Führung des HTB, bei dem jetzt auch die Außenspielerinnen Mareike Bode und Katrin Menke mehr Verantwortung übernahmen.

Im zweiten Abschnitt setzten beide Trainer auf taktische Veränderungen. Bei HTB wurde Kreisläuferin Désirée Görzel nur noch in der Offensive eingesetzt, da sie defensiv große Probleme mit der körperlich überlegenen ehemaligen Nationalspielerin Frauke Barnickel hatte. Um nicht frühzeitig die dritte Zeitstrafe zu erhalten, wurde sie in der Abwehr von Manuela Krause vertreten.

In der Offensive traf fast jeder Wurf von Mareike Zetzmann, die in der zweiten Hälfte neun der 13 Harpstedter Tore erzielte. In der Defensive gelang es dem HTB einige Male, die schnellen Tempogegenstöße der Gastgeberinnen zu unterbinden, so dass es drei Minuten vor dem Ende 30:28 für das Rohlfs-Team stand.

Jetzt spielte Barnickel ihre ganze Routine aus: Bei ihrem Treffer zum 29:30 wurde sie von Görzel gefoult, die nun ausschied. Auch der Ausgleich ging auf ihr Konto. Als der HTB dann in Unterzahl nur den Pfosten traf, war es wieder Barnickel, die fünf Sekunden vor dem Ende den Siegtreffer erzielte.

„Einfach nur ärgerlich“, lautete der Kommentar von Mareike Zetzmann, womit sie sowohl ihrem Trainer als auch den Fans aus der Seele sprach. Denn am Kampfgeist und dem spielerischen Vermögen des Teams hat es mit Sicherheit nicht gelegen. Schon eher an den sieben Holztreffern in der zweiten Hälfte.

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