LANDKREIS Die HSG Harpstedt/Wildeshausen hat den Kampf um den Klassenerhalt in der Weser-Ems-Liga der Frauen noch nicht aufgegeben. Das bewies der Erfolg im Landkreis-Duell bei der TSG Hatten-Sandkrug.

HSG Grüppenbühren/BookholzbergSC Ihrhove 21:20 (11:9). Zu einem hart erkämpften Erfolg kam die HSG. Als Jana Meenen sechs Minuten vor dem Ende das 20:15 erzielt hatte, schien die Partie bereits gewonnen, doch dann wurden die Spielerinnen plötzlich nervös und kamen aus dem Rhythmus. Die Gäste nutzten die Fehler der HSG und kämpften sich bis auf 19:20 heran, ehe Bianca Herbec mit dem letzten HSG-Treffer alles klar machte.

Sehr zufrieden war HSG-Trainer Andreas Müller mit seiner Deckung, aus der Torhüterin Carina Uken mit etlichen Paraden und Katja Hammler mit großem kämpferischem Einsatz herausragten. Das HSG-Spiel war gegen Ende der ersten Halbzeit sicherer geworden, nachdem Bianca Herbec das Team erstmal mit zwei Toren nach vorn gebracht hatte (10:8). Nach dem Seitenwechsel steigerten die Gastgeberinnen das Tempo und nutzten ihre Chancen besser, so dass sie sich absetzten.

HSG VarelHSG Hude/Falkenburg II 27:17 (13:10). Die HSG Hude/Falkenburg II war nur mit einem kleinen Kader angetreten. Der fand nicht ins Spiel. In der Deckung fehlten die Absprachen und im Angriff gab es viel zu viele Fehler. So lagen die Huderinnen von Beginn an zurück. Auch nach dem Seitenwechsel fehlten den Gästen die spielerischen Mittel, um den Gegner unter Druck zu setzen. Nach dem 12:19 Mitte der zweiten Hälfte war die Partie bereits entschieden.

TSV Ganderkesee – Tura Marienhafe 19:22 (7:14). Die erste Halbzeit verschlief das TSV-Team. Nur der gut aufgelegten Torhüterin Vanessa Stapoisky war es zu verdanken, dass der Rückstand nicht noch höher ausfiel (7:14). Nach dem Seitenwechsel erschien das Team wie ausgewechselt wieder auf dem Platz, die kämpferische Einstellung stimmte und so holte es mit einigen schönen Spielzügen Tor um Tor auf. Bis zur 50. Minute hatte sich der TSV bis auf zwei Tore (16:18) herangearbeitet. Dann ließen die Kräfte nach und die Konzentration im Abschluss ging verloren, so dass es zur Wende nicht mehr reichte.

HSG Wilhelmshaven II – HSG Delmenhorst 24:25 (12:13). Mit diesem Sieg festigten die Delmenhorsterinnen ihren zweiten Tabellenplatz. Das Spiel stand allerdings bis zum Schluss auf des Messers Schneide.

TSG Hatten-Sandkrug – HSG Harpstedt/Wildeshausen 17:26 (9:13). TSG-Trainer Andreas Dunkel ärgerte sich über die schlechteste Saisonleistung seines Teams. Der Deckung fehlte der Biss, und auch im Angriff lief nicht viel zusammen. Einzig die starken Torhüterinnen Pusch und Marks überzeugten. „Wenn man im Spiel 30 Fehlwürfe und 16 technische Fehler produziert, darf man sich nicht wundern, wenn man am Ende mit leeren Händen da steht“, sagte der enttäuschte Dunkel.

Die HSG, deren Spielerinnen hochmotiviert auftraten, war gut auf ihren Gegner eingestellt. Sie engte den Wirkungskreis von TSG-Torjägerin Wiebke Neelen durch eine kurze Deckung ein. Außerdem zeigte Torhüterin Barbara Kuper eine ausgezeichnete Leistung.

Nach ausgeglichener Anfangsphase fand das HSG-Team von Trainer Udo Steinberg, der den verhinderten Waldemar Köbke vertrat, immer besser zu seinem Rhythmus und übernahm ab Mitte der ersten Halbzeit endgültig das Kommando. Nach dem Seitenwechsel wurde die HSG-Deckung noch stärker. Das Team nutzte die Fehler der TSG-Sieben immer wieder zu Kontern.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.