VIELSTEDT Heinrich und Johanne Brüning aus Kirchkimmen sind die gemeinsamen Großeltern. Sie hatten 21 Enkel. 16 von ihnen trafen sich jetzt, darunter auch zwei junge Australier.

Von Sabine Harbers VIELSTEDT - „We love Germany“, meinten Peter und Michael Brüning, „and we love Australia”. Die beiden Brüder leben nämlich in Australien, wohin ihr Vater Werner Brüning vor rund 50 Jahren ausgewandert war. Nun sind sie nach Deutschland gekommen, um ihre Verwandten zu sehen und die Stimmung zur Fußball-Weltmeisterschaft mitzuerleben.

Am Freitagabend trafen sie sich mit ihren Vettern und Cousinen zum Grillen und Klönen bei Brigitte und Helmut Titschack in Vielstedt. Alle anwesenden Brünings haben die selben Großeltern gehabt: Heinrich und Johanne Brüning aus Kirchkimmen. Die Großeltern zogen acht Kinder groß, die wiederum insgesamt 21 Kinder bekamen. 16 von ihnen waren jetzt der Einladung zum Brüning-Treffen gefolgt. Sie kamen aus Konstanz am Bodensee, aus Stade, Delmenhorst, den Gemeinden Ganderkesee und Hude – und Australien. Der älteste Teilnehmer war Horst Brüning (47) aus Kirchkimmen und der jüngste Christoph Brack (21) aus Bookholzberg.

Brigitte Titschack aus Vielstedt und Helma Hartgen aus Kirchkimmen hatten das Treffen organisiert. Turnusmäßig hätte das Brüning-Treffen erst wieder im nächsten Jahr stattgefunden, doch weil die Gäste aus dem fünften Kontinent gerade in Deutschland waren, zog man es vor. „Es war ein schöner Abend,“ freute sich Helma Hartgen, „Die Australier haben sich sehr wohl gefühlt.“ Zuerst hätten sich einige nicht getraut, Englisch zu sprechen. Doch im Laufe des Abends verlor sich diese Scheu und jeder unterhielt sich mal mit ihnen.

Peter und Michael Brüning haben nicht nur einen deutschen Vater sondern auch eine niederländische Mutter. So besuchten sie dieser Tage auch ihre Verwandten in den Niederlanden. Als sie vor einem halben Jahr den Flug buchten, hofften sie, ihre Großmutter in Holland noch einmal sehen zu können. Doch leider verstarb sie bereits im April.

Auf Peters Programm stehen noch die Städte München und Stuttgart. Er hofft doch sehr, ein WM-Fußballspiel live im Stadion sehen zu können, bevor es Ende des Monats zurück nach Australien geht.

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