Hude Der FC Hude startet durch: Im Spitzenspiel der Fußball-Kreisliga gelang der Elf von Trainer Torsten Voigt am Sonntagnachmittag ein 2:0 (1:0)-Heimsieg gegen Spitzenreiter VfR Wardenburg. Auf dem von Pfützen übersäten Platz im Waldstadion wurde ausgerechnet der im Winter von Wardenburg nach Hude gewechselte Sven Hörnlein zum Matchwinner. Hude verkürzte den Rückstand auf den VfR auf acht Punkte und hat noch zwei Begegnungen mehr auszutragen.

Es war eine Schlammschlacht der intensiven Sorte, die sich die beiden Topteams der Kreisliga lieferten. Der Dauerregen und das schwere Geläuf lösten zumindest aufseiten der Gäste eine rege Diskussion aus. „Allein aus Fürsorgegründen hätte das Spiel nicht stattfinden dürfen. Die Jungs sind keine Profis und verdienen ihr Geld nicht mit dem Fußballspielen“, erzürnte sich VfR-Coach Jörg Beckmann. Die Gastgeber zuckten derweil mit den Schultern. „Der Platz ist bespielbar, es ist auch kein Frost mehr im Rasen“, sagte etwa der zweite Vorsitzende Bernd Stolle.

Die Spieler indes scherte die Frage, ob die schlechten Witterungsverhältnisse zwingend eine Spielabsage herbeiführen müssen, überhaupt nicht. Sie erledigten ihren Job auf dem Platz – und das überaus leidenschaftlich. In der für beide Teams ersten Partie nach der Winterpause waren es zunächst die Wardenburger, die sich nach einer kurzen Anfreundungsphase mit dem matschigen Geläuf die ersten guten Chancen erarbeiteten. Die beste Gelegenheit vergab dabei Dennis Böden per Kopf (6.).

Die Antwort des FC Hude ließ nicht lange auf sich warten: Über die linke Seite tankten sich die Gastgeber durch. Plötzlich standen Ole Schönboom und Maik Spohler vor VfR-Schlussmann Thorben Engelbart. Spohler beförderte den Ball schließlich mit einem Flachschuss zum 1:0 ins Netz (9.). Direkt nach seinem Tor musste sich der Knipser aber verletzungsbedingt auswechseln lassen. Über weite Strecken der ersten Hälfte suchten beide Teams den Weg nach vorne. Kilian Schrinner hatte für Wardenburg acht Minuten vor der Pause das 1:1 auf dem Fuß, drosch die Kugel jedoch weit über das Gehäuse.

Der Tabellenführer kam wütend aus den Kabinen und erhöhte die Schlagzahl. Beckmann stellte seine Elf gut auf den Gegner ein und verschärfte die Offensive.

Mit Kontern blieben die Huder aber brandgefährlich. Immer häufiger hatte der FCH hochkarätige Möglichkeiten, um den zweiten Treffer zu markieren. Nachdem Tolga Üzüm noch an Engelbart scheiterte, nutzte ausgerechnet Sven Hörnlein die Gunst der Stunde. Einen Freistoß von Cüneyt Yildiz verlängerte Hörnlein mit dem Kopf zum 2:0 in die Maschen – ein Traumeinstand für den langjährigen Wardenburger im FCH-Dress.

In der Schlussphase hätte Hude durch den eingewechselten Ulf Wiechmann noch auf 3:0 oder gar 4:0 erhöhen können. Auf der anderen Seite machte auch Wardenburg Druck, verbuchte jedoch nur einen Lattentreffer. Den Rest vereitelte der starke FC-Keeper Stefan Hilgenberg.

„Angesichts dieser Platzverhältnisse haben beide Mannschaften ein gutes Spiel abgeliefert. Aufgrund der Chancen haben wir verdient gewonnen“, sagte Torsten Voigt. Er freute sich besonders für Hörnlein: „Sven hat ein Tor gemacht, das war ein gebührender Einstand.“

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