Wildeshausen Ein hartes Programm steht den Landesliga-Fußballern des VfL Wildeshausen in diesem Monat noch bevor. Das Heimspiel gegen Kickers Emden an diesem Sonntag (14 Uhr, Krandel-Stadion) bildet gleichzeitig den Auftakt zu zwei englischen Wochen, in denen die Wildeshauser jeweils Nachholspiele zu bestreiten haben.

Doch zunächst einmal gilt die volle Konzentration dem ersten Gegner aus Ostfriesland. Nicht nur, weil ihr letztes Spiel vor heimischer Kulisse exakt fünf Wochen zurückliegt, freut sich der heimstarke Aufsteiger auf seinen Auftritt im Krandel. Hinzu kommt auch eine gewisse Vorfreude auf den Gegner, die Trainer Marco Elia nicht verbergen kann. „Emden ist eine absolute Spitzenmannschaft – nicht nur wegen des Namens und dem damit verbundenen Prestige“, erklärt Elia, der zusammen mit Marcel Bragula ein Trainergespann bei den Wildeshausern bildet.

Die Ostfriesen, die vom ehemaligen Zweitligaprofi Rudi Zedi trainiert werden, liegen in der Tabelle momentan auf Rang vier. „Das ist eine spielerisch sehr starke Mannschaft“, sagen Elia und Bragula über den Gegner, der in Mittelfeldspieler Manuel Suda (sieben Tore) sowie den Stürmern Tido Steffens (5) und Torben Lange (4) seine erfolgreichsten Scorer hat. „Wir brauchen uns trotzdem nicht zu verstecken“, spricht Elia seinen Spielern Mut zu.

Den können die Wildeshauser durchaus gut gebrauchen, denn der Trend zeigte zuletzt in die falsche Richtung: Durch drei Auswärtsniederlagen in Folge rutschte der VfL auf einen Abstiegsplatz (14.). „Sicherlich sind wir – und das unnötigerweise – etwas unter Zugzwang geraten“, gibt der VfL-Trainer zu. Unruhig wird er deswegen aber nicht. „Es gibt keinen Grund zur Panik“, stellt Elia klar, „wir haben weiterhin einen Plan und ziehen diesen durch.“

Das soll möglichst schon gegen Emden an diesem Wochenende erfolgreich gelingen. „Wir wollen ihnen auf jeden Fall Paroli bieten“, betont Elia. Dabei schließt er auch nicht aus, dass es zu Veränderungen in der Startelf kommt. „Wir haben intensiv trainiert, und nur die Fittesten und Besten werden spielen.“ Nicht dazu gehören auf jeden Fall die weiterhin verletzten Majues Gebhardt-Bauer, Jan Gusfeld-Ordemann und Bastian Stuckenschmidt. Hinter dem Einsatz von Maximilian Seidel, der in Lohne beim 2:4 wegen Leistenproblemen nur eine Halbzeit lang durchhielt, stehe noch ein Fragezeichen.

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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