Delmenhorst Im ersten Spiel nach der Winterpause hat der VfL Stenum bei Tabellenführer SV Atlas Delmenhorst in der Fußball-Bezirksliga mit 0:4 (0:3) den Kürzeren gezogen. Trotz widriger äußerer Bedingungen wurde die Partie angepfiffen, wobei VfL-Trainer Thomas Baake darüber nicht einmal unglücklich war: „Ich habe ja gesehen, wie gut meine Jungs aus der Pause gekommen sind, da wurde es Zeit, mal wieder ein Spiel zu bestreiten.“

Dass aus dem Platz im Verlauf der Begegnung langsam aber sicher ein Acker wurde, war sicherlich dem Dauerregen geschuldet, dieser Umstand war aber nicht maßgeblich für die Stenumer Niederlage. „Der Sieg für Atlas geht auch in der Höhe in Ordnung“, gab Baake zu. „Wir haben in der Anfangsphase ganz gut mitgehalten, aber durch die ersten beiden Gegentore war bei meinen Spielern der Respekt etwas zu groß.“

Bereits nach einer Viertelstunde schlug es im Stenumer Tor ein. Bedingt durch den nassen Rasen rutschte der von Daniel Isailovic abgegebene Flachschuss an VfL-Keeper Ole Siedenburg vorbei ins Tor. Auch der zweite Treffer der Gastgeber ließ sich in die Kategorie „vermeidbar“ einsortieren. Ausgehend durch einen Konter nutzte SVA-Akteur Lars Scholz die Situation aus und hielt einfach drauf. „Wenn er nicht abgefälscht wird, geht der Ball in die Wolken“, haderte Baake ein wenig mit dem Zustandekommen des Tores. Die Taktik, die der Stenumer Übungsleiter seinen Schützlingen vor dem Spiel mit auf den Weg gegeben hatte, war damit schon nach nicht einmal einer halben Stunde über den Haufen geworfen. Stenum schaffte es nicht, die eigenen Angriffe komplett zu Ende zu spielen und blieb zumeist spätestens an der 16-Meter-Linie hängen. So ergaben sich auch keine nennenswerten Chancen für die Gäste. Noch vor der Pause nutzte wiederum Scholz die inkonsequenten Abwehrversuche der Stenumer aus und erhöhte zum 3:0-Halbzeitstand. „Das war ärgerlich, da der Ball schon zweimal geklärt war. Das ging eine Spur zu einfach“, war Baake nicht so recht mit der Entstehung des dritten Gegentores einverstanden.

So torreich wie die erste Hälfte verlief der zweite Spielabschnitt dann nicht mehr, eine knappe Viertelstunde vor dem Ende setzte Atlas-Stürmer Iman Saghey-Bi-Ria sich noch einmal durch und mit dem 4:0 den Schlusspunkt unter die Partie (77.)

Dass die Niederlage nicht noch höher ausfiel, war Ole Siedenburg zu verdanken, der einen Foulelfmeter des früheren Stenumers Dominik Entelmann hielt (68.).

„Wir werden uns nicht lange mit der Niederlage beschäftigen“, hakte Baake das Resultat schnell ab. „Es gibt andere Mannschaften, gegen die wir punkten können. Wir wollen uns langfristig im Bezirk etablieren und haben damit auch eine andere Zielsetzung als der SV Atlas.“

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