Esenshamm /Ahlhorn Zumindest mit dem ersten eigenen Treffer im Jahr 2015 hat es für die Bezirksliga-Fußballer des Ahlhorner SV in der Auswärtspartie beim TV Esenshamm funktioniert. Dennoch kassierte das Team von Trainer Jörg Peuker eine 1:4 (0:1)-Niederlage und bleibt mit lediglich neun Punkten nach 23 Partien am Tabellenende.

Die personell arg gebeutelten Gäste verpassten es in Esenshamm, sich für ihren Blitzstart zu belohnen. Es war nicht einmal eine Minute gespielt, als Swen Arkenbout allein auf den TV-Keeper Mike Stahlmann zulief, doch er konnte den Ball aus bester Position nicht im Tor unterbringen. Auch bei zwei weiteren guten Gelegenheiten blieb Strahlmann im Eins-gegen-Eins der Sieger gegen Arkenbout (3. Minute) und Sören Schröder (5.). „Das Ergebnis spiegelt einfach nicht den Spielverlauf wieder. Wenn wir ein frühes Tor vorlegen, läuft die Partie in eine komplett andere Richtung“, sagte Coach Peuker.

Und dann kam es, wie es kommen musste. Nach der verletzungsbedingten Auswechselung von ASV-Verteidiger Christopher Behren, der in der Anfangsphase einen Schlag in den Rücken bekommen hatte und Pascal Lammers weichen musste, herrschte bei einem hohen Ball Verwirrung im Gäste-Strafraum. Die entstandenen Freiräume nutzte Sebastian Rabe aus kurzer Distanz zum 1:0 (39.). „Wir haben einmal nicht aufgepasst und uns damit wieder um unseren Lohn gebracht“, ärgerte sich Peuker.

Im zweiten Durchgang bedeutete eine weitere Unaufmerksamkeit die Vorentscheidung. Nach einem langen Ball lief Rabe allen Verteidigern davon und vollstreckte eiskalt zum 2:0 (50.). Ahlhorn konnte zwar kurzzeitig durch Arkenbout nach einem feinen Zusammenspiel von Rene Kube und Lennart Schimmler auf 1:2 verkürzen (67.). Mehr war jedoch nicht möglich. In der Endphase ging Peukers Rechnung nicht ganz auf. Ahlhorn öffnete seine Defensivtaktik immer weiter und wurde zweimal ausgekontert. Normann Preuß (88.) und Esenshamms Toptorjäger Bünyamin Kapakli (90.) sorgten mit einem Doppelschlag für den Schlusspunkt. Eine unschöne Bilanz für die Gäste: Alleine Kapakli erzielte in dieser Saison mit 22 Toren bereits fünf Treffer mehr als alle Ahlhorner Spieler zusammen.

„Es ist echt richtig schade für die Jungs. Ich kann ihnen keinen Vorwurf machen, aber irgendetwas verhindert jedes Mal unsere Chancen auf ein Erfolgserlebnis“, bilanzierte Peuker.

Lars Puchler Redakteur / Lokalsport Ammerland
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