AHLHORN Knapp 250 Zuschauer haben das Fußball-Freundschaftsspiel des Ahlhorner SV gegen den VfB Oldenburg gesehen. Trotz der 0:3-(0:0)-Niederlage herrschte im ASV-Lager beste Stimmung. „Wir haben uns hier heute als Mannschaft präsentiert und phasenweise gute Kombinationen gezeigt“, lautete das Fazit des Ahlhorner Spielertrainers Carsten Stammermann.

Von Beginn an nahm der Oberligist aus Oldenburg das Heft gegen den Bezirksligisten in die Hand. „Wir mussten uns erst finden“, beurteilte Stammermann die ersten 15 Minuten seiner Elf, die den Gegner in dieser Phase zu sehr gewähren ließ und noch nicht richtig wach zu sein schien. Doch mit dem Konter von Stefan Rupprecht (16.) wachte der ASV auf: Der Stürmer stand plötzlich allein vor Gäste-Keeper Christian Meyer, der sein Können mit einer sehenswerten Parade unter Beweis stellte.

Nun spielte der ASV ordentlich mit. Zwar blieben die Gäste überlegen, doch die Stammermänner hatten neun Minuten vor der Pause die zweite Möglichkeit zur Führung. Diesmal bediente Rupprecht Marius Bauer, der das Spielgerät mit seinem linken Fuß nicht voll traf und vorbeischoss.

Nach dem Wechsel hatte erneut Rupprecht eine gute Chance. In der 66. Minute konnte der eingewechselte VfB-Torwart Edgar Kary den Ball zunächst nicht festhalten, doch Rupprecht vergab den Nachschuss. Mit zunehmender Spieldauer schwanden bei den Ahlhornern die Kräfte. Folgerichtig kamen die Gäste nun zu ihren Toren. „Das war ein Klasse-Spiel“, freute sich Ahlhorns Walter Strahmann, der vor Spielbeginn eine deutlichere Niederlage befürchtet hatte.

„In der letzten Nacht haben wir ein Überlebens-Camp durchgeführt", sagte Co-Trainer Maik Kerber, der seit einer Woche im Amt ist. Ohne Geld und Handy musste die Truppe etwa Essbares besorgen. „Klar, dass man diese Aufgabe nur gemeinsam lösen kann“, erklärte Kerber die ungewöhnliche „Teambuilding-Maßnahme“.

Auch die neuen ASV-Spieler verspüren schon den Mannschaftsgeist. „Ich fühle mich in dieser Atmosphäre sehr wohl“, bekundete der vom SV Brake gekommene Sandkruger Carsten Feist.

ASV: B. Meyer (46. Lohrey) – Aberle, Stammermann, Brüning, Benkendorf, S. Harmuth (46. Feist), Kellner (40. T. Meyer), Rupprecht, M. Bauer, Rutz (79. von Behren), Peci (46. Kitow).

VfB: C. Meyer (46. Kary) – Burghardt, Thölking (72. Renken), Grothlüschen (38. Koc), Salomo (70. Linhardt), Falugi (46. Jurcevic), Hoormann, L. Baal, Ghasemi-Nobakht (56. Dusbaba), Dennelandt (67. Frank), Wangler (46. Alawie).

Tore: 0:1 Jurcevic (70.), 0:2 Robben (83.), 0:3 Koc (88.).

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