Wildeshausen Die Bremer Open sind seit Jahren der Judo-Höhepunkt hier im Norden. Weit über die Landesgrenzen hinweg kamen in diesem Jahr Judoka aus den Niederlanden, Schweden und sogar aus Japan, dem Heimatland des Judo.

Mit drei jungen Judoka nahm auch das Judo Team Wildeshausen an diesem hochklassigen Turnier teil. Vico Schmitz und Justus Thomas stellten sich in der Altersklasse U12 der Konkurrenz. Justus Thomas verlor leider gleich seinen Auftaktkampf, konnte jedoch in seinem zweiten Kampf seinen Kontrahenten in einem Haltegriff besiegen und kam somit eine Runde weiter. Hier musste er sich jedoch dem starken Osnabrücker Judoka Timo Meyer im Sankaku-Haltegriff geschlagen geben und schied somit aus. Immerhin konnte er sich in dem 26-köpfigen Teilnehmerfeld einen akzeptablen Mittelfeldplatz erkämpfen. Vico Schmitz hatte bei seinen beiden Gegnern unglücklicherweise nicht den erwarteten Erfolg und schied nach zwei verlorenen Kämpfen ebenfalls aus.

In der Altersklasse U18 startete Artur Rott für das Judo Team in einem starken 23-köpfigen Teilnehmerfeld. Seinen ersten Kampf musste er gegen einen etwa gleichstarken Gegner aus den Niederlanden austragen. Keinem der beiden Kontrahenten gelang eine kampfentscheidende Aktion in der regulären Zeit, jedoch hatte sich der Wildeshauser einen Strafpunkt mehr als sein Gegner eingehandelt, was letztendlich den Kampf zu seinen Ungunsten entschied. Die folgenden beiden Kämpfe konnte Artur Rott für sich entscheiden und stand in seinem vierten Kampf um den Einzug in das kleine Finale um den dritten Platz. Obwohl er diesen Kampf dominierte, musste er sich doch durch eine eigene etwas unglückliche Aktion geschlagen geben. Er hatte zwar seinen Gegner durch einen „Opferwurf“, einem Ura Nage, bei dem der Werfende sich selbst auf den Boden wirft und den Gegner über sich hinweg wirft, zu Boden gebracht – dieses wurde aber von dem Kampfrichter so gesehen, dass Rott durch eine Aktion des Gegners zu Boden gekommen war und somit den Kampf verloren hatte. Eine für Artur Rott und das Judo Team enttäuschende Entscheidung. Somit war auch er im Kampf um die vorderen Ränge ausgeschieden.

Obwohl das Judo Team Wildeshausen bei diesem Wettkampf keine vordere Platzierung erreichte, waren die Betreuer Bernd Zerhusen und Dian Tanov nicht enttäuscht von den gezeigten Leistungen ihrer Schützlinge. „Es gehört doch auch ein Quäntchen Glück dazu, um erfolgreich zu sein“, resümierten die beiden Trainer.

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