GRüPPENBüHREN Dirk Fischer gehörte am Sonnabend zu den meist gelobten Personen auf der Reitanlage des RV Grüppenbühren am Hedenkamp. Das lag zum einen daran, dass der Hufschmied des Vereins auch am vierten Turniertag seine Arbeit gewohnt zuverlässig und gut erledigte. Noch größere Berühmtheit hatte ihm aber seine Kochkunst eingebracht – genau genommen ein Hirschgulasch. „Wir machen die Verpflegung für Richter und Sanitäter selber. An jedem Turniertag kocht ein anderes Vereinsmitglied“, erklärte RVG-Pressewartin Karoline Schulz. „Darauf bekommen wir immer super Resonanz.“

Eingespieltes Team

„Das zeigt den Geist unserer Turniere. Jeder fühlt sich dafür verantwortlich“, sagte Schulz. Der Reiterverein sei eine tolle Gemeinschaft, nur so sei es möglich zwei derart große Turniere an zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden auszurichten. Nachdem am 18. und 19. Juni die Dressurreiter am Hedenkamp um Siegerschleifen und Platzierungen geritten waren, starteten von Freitag bis Sonntag die Springreiter in Prüfungen bis zur Klasse M. „Es ist sehr gut gelaufen“, sagte Schulz. „Das Team ist halt super eingespielt.“ 50 Helfer aus dem Verein und der Vereinsvorstand waren an jedem Turniertag im Einsatz, dazu kam der Sanitätsdienst vom Deutschen Roten Kreuz.

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Die gute Stimmung war auch von den schlechten Wetterprognosen in den Tagen vor dem Springturnier nicht getrübt worden, selbst die starken Regenfälle am Freitag sorgten allerhöchstens für kleine Sorgenfalten. „Am Wetter kann man nichts ändern“, bestätigte Susanne Eichholz, 1. Vorsitzende des RVG. „Wir hätten schon Lösungen gefunden.“ Musste das RVG-Team dann aber gar nicht, denn der Platz verkraftete das Wasser gut. „Letztlich hatten wir Glück. Das Geläuf ist wunderbar abgetrocknet“, erzählte Eichholz. Am Sonntag belohnte dann Sonnenschein und zumeist blauer Himmel die Mühen des RVG-Teams.

An allen Tagen lieferten die Aktiven bei guten Bedingungen Sport auf hohem Niveau ab. „Das ist das Besondere an unserem Turnier. Wir können anspruchsvolle Prüfungen anbieten, aber in einen familiären Rahmen“, sagte Eichholz.

Hohe Starterfüllung

Das honorierten die Reitsportler aus dem norddeutschen Raum. Sie reisten trotz der schlechten Wettervorhersagen an. „Die Starterfüllung war höher, als wir erwartet hatten“, sagte Schulz. „Gerade am Freitag hatten wir eigentlich viele Absagen erwartet. Wir hatten dann eine Starterfüllung von 75 Prozent.“

Zufrieden war Eichholz mit einer Neuerung. Das Zelt für Besucher war größer als in den Vorjahren. „Wir haben den Platz diesmal ausgereizt“, sagte die 1. Vorsitzende. „Wir hatten am Sonnabend alle Sponsoren und Unterstützer eingeladen, um unsere Wertschätzung für ihre Treue zu zeigen. Dafür sollte es einen entsprechenden Rahmen geben.“ Die Resonanz zeige, dass dies gut angekommen sei. Positiver Nebeneffekt war, dass das Zelt direkt am Springplatz stand, so dass die Zuschauer von dort das Geschehen verfolgen konnten. „Das war bei diesem Wetter natürlich prima“, so Eichholz.

Lars Pingel Lokalsport / Redaktion Wildeshausen
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