Altona Die Zeichen im Schützenbund Wildeshausen (SBW) stehen auf Umbruch. Das zeigte sich am Donnerstagabend während der Jahreshauptversammlung im Schießstand des Schützenvereins Altona. Die mögliche Fusion mit dem Schützenbund Lethe-Huntestrand, eine ausstehende Vereinsgründung für den SBW, Neuwahlen im kommenden Jahr, mangelnde Zahlungsmoral bei den Mitgliedsbeiträge – vor allem eines Mitgliedsvereins – und der Bericht der Kassenprüfer ließen aufhorchen.

Neben dem Rückblick auf das Bundesschützenfest 2017, ausgerichtet in Bühren, forderte Präsident Jürgen Hasselberg die Mitgliedsvereine zu mehr aktiver Mitarbeit auf. „Ehrungen für verdiente Vereinsmitglieder werden uns kaum gemeldet. Davon wird zu wenig Gebrauch gemacht.“

An der Entlastung des Vorstandes nebst Kassenführer Frank Hohnholt gab es keinen Zweifel. Trotzdem gab Kassenprüfer Gerold Meyer-Nikolaus zu verstehen, dass die Kasse nur durch eine Privateinlage des Kassenführers ausgeglichen worden war. Hohnholt sprang für säumige Mitgliedsvereine ein. „Wir haben noch rund 820 Euro offen“, so der Kassenwart. Das lag zwar auch an der späten Einforderung der Mitgliedsbeiträge, ist so aber nicht normal. Bis zum 28. Februar müssen nun alle offenen Rechnungen beglichen werden.

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Die weiterhin von dem Kassenprüfer geforderte Erhöhung der Mitgliedsbeiträge kam aber nicht. In diesem Jahr sollen die Beiträge pro Mitglied im Bogensport Wildeshausen mit 25 Cent sowie 50 Cent bei den Schützenvereinen und Schießsportgemeinschaften konstant bleiben.

Vor dem Hintergrund einer möglichen Fusion des Schützenbundes Wildeshausen mit den drei verbliebenen Mitgliedsvereinen Großenkneten, Ahlhorn und Sage des Nachbarschützenbundes Lethe-Huntestrand sowie der ungewissen Zukunft des SV Steinloge sagte Hasselberg, dass ernste Gespräche mit Präsident Günter Behrens überlegt werden. „2019 werden sich personelle Änderungen ergeben. Deshalb müssen wir bis dahin alles in trockenen Tüchern haben.“

Für schnelle Sondierungsgespräche erhielt der SBW-Präsident das Votum der Vereinsvertreter, aber auch für die Vorgabe, die eigentlich schon beschlossene Vereinsgründung des SWB nun zu realisieren. Das sei wichtig, allein schon aus Haftungsgründen für den Schützenbund, erklärte Hans Mayer, Vorsitzender des SV Altona.

Hasselberg versprach, sich auch darum zu kümmern und eine entsprechende Satzung über den Oldenburger Schützenbund für den Schützenbund zu erarbeiten.

 Das 35. Bundesschützenfest wird beim SV Lüerte-Holzhausen am 24. Juni gefeiert. Unterstützt wird der Verein vom SV Dötlingen. Die Dötlinger richten 2019 das 36. Bundesschützenfest aus.

Das Bundeskönigsschießen wird am 19. April veranstaltet. Haupttermin für die Jugend ist der 26. April und für die Schützen der 27. April. Das Bundesschießen findet am 24. Juni in Lüerte-Holzhausen statt.

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