Ahlhorn Kurz vor Ende der Winterpause stehen auch die Bezirksliga-Fußballer vom Ahlhorner SV wieder in den Startlöchern für die Rückrunde. Die Startbedingungen könnten jedoch besser sein, denn in der Hinrunde verloren die ASV-Jungs 14 von 18 Spielen. Nur karge acht Zähler konnten die Spieler für das Punktekonto zusammenkicken. Auf der Tabelle bedeutet das Platz 15. Wenn sich nichts tut, kann sich die Truppe fürs erste von der Bezirksliga verabschieden.

„Da braucht man nichts schön zu reden“, meint deshalb auch Trainer Jörg Peuker. Er übernahm den Trainersitz erst in der Winterpause von Detlef Blancke. Peuker stellt fest: „Wir haben sieben Punkte Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz. Da haben wir eine ordentliche Aufgabe vor der Brust.“

Dennoch ist der Coach zunächst einigermaßen guter Dinge. „Wir sind seit vier Wochen am trainieren und es läuft gut. Wir haben viele wichtige Fortschritte gemacht. Auch das Feedback aus der Mannschaft ist sehr gut. An diesem Freitag haben wir außerdem unser erstes Testspiel gegen Brockdorf“, meint der Trainer.

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Verbesserungsbedarf gebe es vor allem im taktischen Bereich – insbesondere im Zusammenspiel der drei Verbunde von Abwehr, Mittelfeld und Angriff. Peuker: „Wir müssen besser zusammenspielen. Das, was wir in der Hinrunde gezeigt haben, hatte mit Fußball nicht mehr viel zu tun. Da wurde der Ball nur auf gut Glück nach vorne gespielt.“ Das soll sich im zweiten Durchgang der Liga ändern: „Wir wollen den Ball richtig nach vorne bringen und das Spiel selbst in die Hand nehmen.“

Aber ist der Abstieg noch abzuwenden? „Ich wäre ein schlechter Trainer, wenn ich von vornherein sagen würde: ,Das wird nichts‘. Es wird nicht leicht und jedes Spiel wird für uns ein Endspiel.“ Das habe er den Spielern schon klar gemacht: „Wir müssen über unseren Zenit hinaus und mindestens 110 Prozent geben. Natürlich mussten sich die Jungs umstellen. Beim Training haben einige schon ganz schön geschluckt. Aber ich sehe den Willen und den Ehrgeiz, dass wir das schaffen.“

Aber auch Peuker ist sich bewusst, dass selbst der stärkste Wille irgendwann brechen wird, wenn sich keine Erfolge einstellen. „Deshalb ist für uns der Saisonstart so wichtig. Wir brauchen Erfolgserlebnisse und müssen uns auch in den Testspielen Motivation holen.“ In der Pause bekamen die Ahlhorner Kicker zudem noch Verstärkung. Pascal Lammers, Stephan Westermann und Christoph Cebulla sind jetzt für den ASV am Ball. Die Geheimwaffe, die die Wende im Abstiegskampf bringen soll, sind sie laut Peuker allerdings nicht. „Sie werden uns helfen, aber ich erwarte keine Wunder von ihnen“, erklärt er.

Als erster Gegner in der Bezirksliga wartet der GVO Oldenburg am 28. Februar auf die Elf. Das Ziel ist klar: „Wir wollen irgendetwas Zählbares. Alles außer einer Niederlage ist ein Erfolg.“ Und dafür sieht Peuker auch Chancen. „Das erste Spiel nach der Winterpause ist immer schwierig für beide Mannschaften“, meint er. Vielleicht wird es für die Oldenburger ja schwieriger als für die Ahlhorner.

Christopher Hanraets Varel / Redaktion Friesland
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