Ahlhorn /Brettorf Jeweils zwei Spiele stehen in der 1. Liga Nord der Faustball-Männer noch aus: Der Ahlhorner SV muss sich auswärts gegen TV Voerde und TSV Hagen 1860 beweisen – die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft winkt – und der TV Brettorf tritt der Ehre halber gegen SG Stern Kaulsdorf und anschließend gegen VfK 01 Berlin an.

„Alles oder nichts“, sagt Mannschaftskapitän Karsten Bilger vom Ahlhorner SV dazu. Es seien die letzen Spiele, nur ein Sieg wird für den Einzug in die Meisterschaft benötigt. „Die wollen wir erreichen“, sagt Bilger.

Gegen welche der beiden Mannschaften dieser Sieg am ehesten drin sei, hänge völlig von der jeweiligen Tagesform ab. „Wir dachten nicht, dass wir in der Hinrunde gegen Voerde gewinnen würden. Letztendlich ist gegen beide ein Sieg möglich.“ Auch ASV-Trainer Thomas Neuefeind ist entschlossen: „Wir sind guter Dinge, dass wir unsere Leistung kompensieren können und am Sonnabend bereits die Qualifikation klar machen können.“ Das sei wichtig, um das Spiel am Sonntag in Hagen nicht zur Zitterpartie werden zu lassen. „Wenn wir in Normalform spielen, tut sich Voerde schwer gegen uns.“

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Dies sei auch trotz eines Ausfalls gegeben: Hauptangreifer Christoph Johannes kommt durch seine Verletzung nicht mehr zum Einsatz. Daher stünden am Wochenende Co-Trainer Nils-Christoffer Carl und der für das Spiel reaktivierte Patrick Baues auf dem Platz. „Von der Mannschaft her passt das, wir haben mit beiden immer mal wieder gespielt.“

Die Mannschaft sei nun ein klein wenig angespannt, aber nicht nervös. Neuefeind: „Wir wissen, wie wir sowas angehen müssen.“ Merkwürdig sei allerdings, innerhalb kurzer Zeit zweimal gegen den selben Verein spielen zu müssen – die Hinspiele waren erst vor zwei Wochen. Dafür kenne man den Gegner bereits gut.

Der TV Brettorf spielt am Sonnabend bei SG Stern Kaulsdorf und am Sonntag bei VfK 01 Berlin. Tim Lemke, Hauke Spille und Tim Pfeifer werden fehlen. „Dadurch sind wir geschwächt“, sagt Spielertrainer Christian Kläner. Dafür stoßen Benjamin Schwarze, Patrick Poppe-Hirsch und Florian Höfels zum Team. „Da es für uns um nichts geht – weder nach oben noch nach unten – gehen wir entspannt in die beiden Spiele.“

Hauke Spille, der am Wochenende mit der U 18 bei der Norddeutschen Meisterschaft antritt, wäre laut Trainer auch mit von der Partie gewesen, wenn es „um was gegangen wäre.“ Da das Team fest auf Tabellenplatz sechs verankert ist, gebe es keinen Druck. „Es geht für uns nur um die Ehre. Wenn wir nicht gewinnen, ist das auch undramatisch.“

Sascha Sebastian Rühl Volontär, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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