Ahlhorn Der Ahlhorner SV bleibt nach einer klaren 0:3 (0:3)-Heimpleite am Sonnabend gegen den FC Heidmühle in der Fußball-Bezirksliga weiter auf dem letzten Tabellenplatz und befindet sich in akuter Abstiegsgefahr.

Bereits in der zweiten Minute führte ein kurioses Tor zur Gästeführung. ASV-Torhüter Sebastian von Behren, der kurz vor Spielbeginn seine Stollenschuhe durch Noppenschuhe ersetzt hatte, rutschte nach einem Rückpass von Christopher von Behren aus, und Heidmühles Jascha Meine brauchte nur noch einschieben.

Davon erholten sich die Gastgeber allerdings schnell und bemühten sich im Gegensatz zu früheren Begegnungen um einen gepflegten Spielaufbau. Das gelang allerdings eher schlecht als recht, denn viele Bälle landeten als Fehlpass beim Gegner. Dadurch erspielten sich die Ahlhorner im gesamten Spielverlauf nicht eine nennenswerte Tormöglichkeit. Als Routinier Sascha Harmuth in der 15. Minute im Strafraum einen Querschläger fabrizierte, war erneut Meine zur Stelle und baute die Führung aus. Überhaupt war Heidmühles Meine ein ständiger Unruheherd bei den Gästen, da er immer wieder für Gefahr im Ahlhorner Strafraum sorgte. Daher war es nicht verwunderlich, dass ihm mit dem dritten Treffer nach einer schönen Kombination in der 28. Minute ein Hattrick gelang. Das war es allerdings auch für ihn, denn noch vor der Halbzeitpause sah er wegen eines verbalen Ausrutschers die Rote Karte (42.).

Trotz der personellen Überlegenheit waren die Spieler von Jörg Peuker nicht in der Lage, an ihrer mangelnden Torgefährlichkeit etwas zu ändern. Personell ausgeglichen wurde es Mitte der zweiten Halbzeit, als Fabian Bakenhus nach einer Gelben Karte von Trainer Peuker geschützt und ausgewechselt werden sollte. Doch bevor es dazu kam, beging er erneut ein unnötiges Foul im Mittelfeld und sah folgerichtig die Ampelkarte. Außer zwei Treffer ans Lattenkreuz des Ahlhorner Gehäuses (85., 86.) gab es keine Höhepunkte mehr in der Partie. Die Gäste waren mit dem Vorsprung zufrieden, und der ASV war mit den bescheidenen Mitteln nicht in der Lage, für eine Ergebniskorrektur zu sorgen.

„Das Spiel war im Prinzip schon nach zwei Minuten entschieden. Mit der Defensivleistung war ich bis auf die Situationen, die zu den Toren führten, zufrieden“, resümierte ASV-Coach Peuker.

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