AHLHORN Nach drei Spielen ohne Niederlage hat der Fußball-Bezirksligist Ahlhorner SV gegen Jahn Delmenhorst mit 1:2 (0:1) verloren. „Ein völlig verdienter Sieg für die Gäste“, gab ASV-Trainer Detlef Blancke zu.

In der ersten halben Stunde standen die Platzherren völlig neben sich. Die Nervosität zeigte sich besonders bei Abwehrspieler Andre Harmuth, der mehrere Male in Folge den Ball ins Seitenaus spielte und schon an seinen Spielkünsten zweifelte. Aber auch seine Abwehrkollegen waren nervös und brachten sich teilweise gegenseitig durch schlechtes Passspiel in Bedrängnis. Die Delmenhorster hätten diese Hilfe allerdings nicht benötigt, denn sie spielten herzerfrischenden Offensivfußball und traten wie eine Spitzenmannschaft auf.

Besonders die schnellen Stürmer Eduard Scharf und Artjom Prieb waren von ihren Gegenspielern nicht zu halten. Letzterer erzielte schon in der 5. Minute den Führungstreffer. ASV-Spieler Janek Ruff verlängerte einen Jahn-Eckball unglücklich in den eigenen Strafraum. Hier stand Prieb ungedeckt und wuchtete den Ball ins Tor.

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Nur Momente später musste ASV-Keeper Alexander Lohrey sein ganzes Können aufbieten, um einen Freistoß von Schumacher zu entschärfen. Die Platzherren kamen nur gelegentlich in den Strafraum der Gäste und waren dann nicht kaltschnäuzig genug, um die wenigen Chancen zu nutzen. Die dickste Möglichkeit hatte Stefan Rupprecht (15.), als er frei stehend den Ball nicht im Tor unterbringen konnte.

Allerdings hatten die Gäste weitaus mehr Möglichkeiten, die sie aber ebenfalls zunächst nicht nutzen konnten.

Nach dem Seitenwechsel gab es zaghafte Bemühungen des ASV-Teams um Spielverbesserung, die aber nur kurz Bestand hatten. Es waren wieder die Gäste, die schnell und gefährlich nach vorne spielten und in Zana Ibrahim ihren torgefährlichsten Spieler hatten. Er war es auch, der nach zwei verpassten Chancen (50./55.) den zweiten Jahn-Treffer nach Vorarbeit von Scharf erzielte (63.).

Ein Fehler von Jahn-Torwart Philip Gruß ermöglichte den Anschlusstreffer (70.). Er spielte einen Ball direkt auf Stefan Rupprecht, der noch ein paar Meter lief und den Ball versenkte. Noch ehe sich das Blatt zu Gunsten der Platzherren hätte wenden können, sah David Skibba die Gelb-Rote Karte. Die personelle Überlegenheit nutzten die cleveren Gäste zu gutem Kombinationsspiel. Dass sie keine weiteren Treffer erzielten, hätte sich kurz vor dem Abpfiff fast noch gerächt. Eine maßgenaue Flanke von Rupprecht konnte ASV-Torjäger Marjues Gebhardt-Bauer, der bei seinen Aktionen blass blieb, nicht im Tor unterbringen (86.). Allerdings hätte der Ausgleich auch nicht dem Spielverlauf entsprochen.

Bestnoten verdiente sich bei den Verlieren lediglich Christoph Benkendorf, der unermüdlich rackerte, aber zu wenig Unterstützung von seinen Mannschaftskollegen bekam.

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