Ahlhorn /Voslapp Die Bezirksliga-Fußballer vom Ahlhorner SV erwartet an diesem Freitag eine richtungsweisende Partie in Voslapp. Das Tabellenschlusslicht aus dem Landkreis braucht im Kellerduell gegen den Tabellennachbarn dringend die Punkte, um dem Abstieg noch zu entkommen.

ASV-Trainer Jörg Peuker ist sich der Bedeutung des Spiels bewusst: „Für uns ist es das Spiel der Rückrunde. Wenn wir mit leeren Händen zurückkommen, wäre das schon ein herber Rückschlag. Wir wollen auf jeden Fall die drei Punkte holen.“

Das Problem: Voslapp liegt in der Tabelle nur zwei magere Punkte vor den Gästen und befindet sich damit im Grunde in der gleichen Lage. Kampflos räumen werden sie den Platz also nicht. „Das wird mit Sicherheit eine hitzige Angelegenheit, und die Mannschaft mit dem größeren Willen und den schwereren Geschützen wird gewinnen. Große Fußballkunst wird es zwar nicht geben, aber es wird trotzdem ein interessantes Spiel werden“, meint Peuker.

Gefährlich werden die Gastgeber vor allem bei Standards und bei schnellen Kontern. Besonders Voslapps Nikolai Kück sollte die ASV-Abwehr im Auge behalten. Peuker setzt bei seinem Team auf den mannschaftlichen Zusammenhalt. „Wir müssen die Konzentration und das System, dass wir uns im Training angeeignet haben und das wir in den Testspielen gezeigt haben, so wieder umsetzen“, erklärt der Coach. Außerdem setzt er auf den Ehrgeiz seiner Spieler, die schließlich beim Training schon gesehen hätten, dass sich etwas bewegt habe.

Allerdings steht hinter dem Einsatz einiger Kicker noch ein großes Fragezeichen. Die Grippewelle grassiert nämlich derzeit beim ASV. Unsicher ist der Einsatz von Hung Vong Qunc, Musa Balko, Rene Kube, Kapitän Christoph Benkendorf, Fabian Bakenhus und Stefan Westermann. Schlechte Vorzeichen also für eine so wichtige Partie.

„Wichtig ist, dass wir uns Selbstvertrauen holen. Ein Sieg gegen Voslapp würde uns da sicherlich einen Schub verschaffen", ist Peuker überzeugt. „Wenn wir wieder in die Spur zurückkommen, können wir an einem guten Tag vielleicht Gegnern Punkte abjagen, die nach oben und unten in der Tabelle nicht mehr viel ändern können.“

Christopher Hanraets Redakteur / Redaktion Varel
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