Ahlhorn Tim Albrecht ist Faustballer mit Leib und Seele. Als Sechsjähriger hat er mit seinem Sport begonnen. Natürlich beim Ahlhorner SV – der Verein, dem er bis heute die Treue hält und für den er alles gibt. Mit seinem großen Fleiß und Ehrgeiz hat sich der Ahlhorner nicht nur einen festen Platz in Bundesligateam des ASV erkämpft. Auch aus der Nationalmannschaft der Männer ist Albrecht mittlerweile kaum wegzudenken.

Auf internationaler Ebene hat der Zuspieler schon alles gewonnen, was möglich ist: Als Jugendlicher wurde er mit dem U-18-Nationalteam sowohl Welt- als auch Europameister. In der U 21 kamen drei Titel bei Europameisterschaften hinzu. Und auch bei den Männern führte Albrecht seine Erfolgsbilanz fort: Zweimal wurde er jeweils Europameister und World-Games-Sieger. Die Krönung folgte im vergangenen Jahr, als Tim Albrecht mit den deutschen Faustballern die Weltmeisterschaft in der Schweiz gewann.

„Das war ein ganz besonderes Jahr in meiner Faustball-Karriere“, erinnert sich der 27-Jährige. Der WM-Titel war dabei kein Zufall, sondern das Ergebnis einer akribischen Vorbereitung. „Wir haben lange daraufhin gearbeitet“, erklärt Albrecht. Viele zusätzliche Lehrgänge wurden vor dem bedeutendsten Turnier des Jahres eingeschoben. „Das war schon ein extrem hoher Aufwand, den wir betrieben haben. Aber wir sind dafür belohnt worden.“

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Dazu nennt er die tolle Stimmung innerhalb des Teams als weiteres Erfolgsrezept. „Viele kennen sich seit Jahren, die Harmonie in der Nationalmannschaft stimmt“, sagt der Ahlhorner. „Das ist ein ganz wichtiger Aspekt.“

Auch wenn er nun alle internationalen Titel gewonnen hat, richtet Tim Albrecht den Blick weiter nach vorne. „Die nächste WM ist 2023 in Mannheim. Davor sind noch einmal World Games und zwei Europameisterschaften – das würde ich gerne alles mitnehmen“, sagt er und fügt schmunzelnd hinzu: „Ich bin ja im besten Faustball-Alter.“

Zuvor hat er aber mit dem Ahlhorner SV ein ganz anderes Ziel, denn sein Bundesligist steckt im Abstiegskampf. „Ich hoffe, dass wir den Klassenerhalt schaffen“, sagt Albrecht. Ein Vereinswechsel käme für ihn im Fall des Abstiegs nicht infrage. „Natürlich würde ich bei uns weiter Verantwortung übernehmen.“


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Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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