Ahlhorn /Brettorf /Moslesfehn Neun Spielerinnen aus dem Landkreis gehörten am vergangenen Pfingstwochenende zu den mehr als 50 Nachwuchsfaustballerinnen, die in Hamm (Nordrhein-Westfalen) gemeinsam trainierten. Dort waren die besten deutschen Spielerinnen der Jahrgänge U 13 und U 15 zum Bundeslehrgang zusammengekommen.

Vom Ahlhorner SV waren Lea-Marie Delitzscher (U 13), Jordan Nadermann, Talea und Tamika Köhler-Schwartjes (alle U 14) sowie Mieke Kienast (U 15) mit dabei, vom TV Brettorf Sana Rasho, Merle Meves (beide U 14) sowie Carina und Christin Hirsch (beide U 15).

Ziel des jährlich stattfindenden Lehrgangs ist es, die Nachwuchsfaustballerinnen an die nationalen Lehrgänge, die es ab der U 18 gibt, heranzuführen. „Die Spielerinnen sollen das Lehrgangsfeeling kennenlernen“, erklärte Till Oldenbostel, Coach beim SV Moslesfehn, der zum dritten Mal als Trainer beim Bundeslehrgang dabei war und sich um die U 14 kümmerte.

In acht Trainingseinheiten und zusätzlichen Morgenläufen kamen die Spielerinnen ordentlich ins Schwitzen. Während in der U 13 unter anderem an den Grundlagen des Faustballspiels gearbeitet wurde, trainierten die U 14 und U 15 intensiver das Positionsspiel, gepaart mit Kraft und Sprintübungen. Außerdem habe erstmals auch eine kleine Video- und Technikanalyse stattgefunden, berichtet Till Oldenbostel. Die Trainer der weiblichen U-18-Nationalmannschaft, Hartmut Maus und Heike Hafer, unterstützten zudem den Lehrgang und brachten ihre Erfahrungen ein.

Zum Abschluss des Lehrgangs nominierten die Trainer ihre „Starting Five“, also das Team, mit dem sie bei einer Europa- oder Weltmeisterschaft in das erste Spiel starten würden – wenn es sie in dieser Altersgruppe gebe. Aus dem Landkreis schafften fünf Spielerinnen den Sprung in die Startformationen und durften schon mal den Adler auf der Brust tragen: Bei der U 14 freuten sich Sana Rasho und Merle Meves sowie Jordan Nadermann und bei der U  15 jubelten Carina und Christin Hirsch. „Die Nominierungen sind sehr gut für den Landkreis und zeigen, dass die Jugendarbeit gut funktioniert“, erklärte Till Oldenbostel. Die Spielerinnen hätten nicht nur mit ihrer Technik und ihrem Spiel überzeugt, sondern auch mit ihrem Charakter. Nun heißt es für die Nachwuchsfaustballerinnen am Ball bleiben, damit in den nächsten Jahren der Sprung in die Nationalmannschaften klappt.

Renke Hemken-Wulf Friesoythe / Redaktion Münsterland
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