Ahlhorn /Brettorf /Moslesfehn Für die Faustballerinnen des Ahlhorner SV, TV Brettorf und SV Moslesfehn beginnt an diesem Wochenende in der 1. Bundesliga der zweite Teil der Feldsaison. Mit Auswärtsspielen wird die Rückrunde eingeläutet.

Jeweils zum Aufsteiger Lemwerder TV reisen am Sonntag die Spielerinnen aus Ahlhorn und Brettorf. Dort stehen sich zunächst Ahlhorn und Lemwerder gegenüber. Zum Saisonauftakt tat sich die Mannschaft von ASV-Trainerin Edda Meiners sehr schwer gegen den Liganeuling und konnte nur hauchdünn mit 12:10 im fünften Satz gewinnen. Anschließend spielten die Ahlhornerinnen aber eine insgesamt zufriedenstellende Hinrunde. Lediglich zwei Niederlagen gegen den Tabellenführer TV Jahn Schneverdingen sowie im abschließenden Hinrundenspiel gegen Moslesfehn kassierte das Meiners-Team, so dass man aktuell auf Rang zwei steht – mit berechtigten Ambitionen auf die DM-Teilnahme.

In der zweiten Runde kommt es dann zum Derby zwischen Ahlhorn und Brettorf. „Wir müssen uns auf jeden Fall besser verkaufen als im Hinspiel“, denkt TVB-Trainerin Rieke Schwarze nur sehr ungern an die 0:3-Pleite im ersten Vergleich zurück. Generell zeigt sie sich mit der bisherigen Ausbeute von 8:8 Punkten und Tabellenplatz vier nicht ganz zufrieden. „Wir haben in der Hinrunde definitiv nicht das abgerufen, was wir können. Jetzt wollen wir von Anfang an Gas geben, damit wir nicht jeden Spieltag mit 2:2 Punkten heimkommen“, betont die TVB-Trainerin. Tatsächlich konnte ihre Mannschaft bislang an jedem Spieltag nur eine Partie gewinnen. „Wir haben den zweiten Platz noch nicht abgeschrieben“, blickt Schwarze kämpferisch nach vorne. Gleichzeitig weiß sie, dass gerade die Partie gegen den Nachbarn wegweisend ist. „Wenn wir an Ahlhorn vorbei wollen, müssen wir gewinnen“, sagt die Trainerin. Gleiches gelte für das letzte Spiel des Tages gegen Lemwerder. „Wir sind zwar leichter Favorit, dürfen den Gegner aber keinesfalls unterschätzen – das ist eine kampfstarke Truppe“, weiß Rieke Buck.

Zeitgleich am Sonntag um 11 Uhr geht es für den SV Moslesfehn in Leverkusen um wichtige Punkte. Gleichauf mit Brettorf, belegt das Team von SVM-Trainer Till Oldenbostel aufgrund des besseren Satzverhältnisses den dritten Rang. Nach zwei Siegen zum Hinrundenabschluss – unter anderem ein 3:2 im Derby gegen Ahlhorn – kam den Moslesfehnerinnen die dreiwöchige Pause zuletzt sicherlich nicht ganz so gelegen. „Für uns wäre es sicherlich besser gewesen, direkt weiterzuspielen – wir waren gerade richtig gut drin“, sagt Oldenbostel. Doch sein Team habe weiterhin fleißig trainiert und sieht sich somit gut vorbereitet. „Mit zwei Siegen können wir vielleicht noch einmal Druck aufbauen“, sagt der Coach vor den Duellen mit dem Ohligser TV und Gastgeber Bayer 04 Leverkusen.

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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