Ahlhorn /Brettorf /Moslesfehn Einen perfekten Start in die Hallensaison erwischten die Bundesliga-Faustballerinnen des Ahlhorner SV. Sie gewannen in eigener Halle am Sonntag beide Partien. Ernüchterung herrschte hingegen beim SV Moslesfehn nach zwei Niederlagen, während der TV Brettorf eine ausgeglichene Bilanz verbuchte.

Ahlhorner SV - SV Moslesfehn 3:1 (6:11, 11:8, 13:11, 11:7). „Ich denke, dass Ahlhorn zu Beginn der Saison eher schlagbar ist, das habe ich meinen Spielerinnen auch so gesagt“, meinte SVM-Trainer Till Oldenbostel. Entsprechend motiviert ging seine Mannschaft in das Spiel und entschied den ersten Satz klar für sich. Anschließend profitierte Ahlhorn aber von vielen Fehlern des SVM. „Beide Teams haben nicht ihr bestes Spiel gezeigt, aber Ahlhorn hat einfach weniger Fehler gemacht“, resümierte Oldenbostel. „Wir sind irgendwann immer besser in Tritt bekommen und haben viel durchgewechselt, damit alle zu ihren Spielanteilen kamen“, meinte derweil Ahlhorns Spielertrainer Janna Köhrmann.

Nachdem die Gastgeberinnen den zweiten Satz für sich entscheiden konnten, zeigte Moslesfehn im dritten Durchgang auch durch die Hereinnahme von Angreiferin Sabine Grüning noch einmal eine gute kämpferische Leistung. Dennoch verlor man am Ende in der Verlängerung mit 11:13. „Danach gingen bei uns die Köpfe runter, und Ahlhorn hat nichts mehr anbrennen lassen“, so der SVM-Trainer.

SV Moslesfehn - TV Brettorf 0:3 (5:11, 4:11, 9:11). Etwas ratlos war Oldenbostel im zweiten Spiel seiner Mannschaft. „Bei Brettorf hat einfach jedes Zuspiel gepasst, die haben alles richtig gemacht“, lobte er den Gegner. So machten die Brettorferinnen, die von Christian Kläner betreut wurden, in den ersten beiden Durchgängen kurzen Prozess und entschieden diese deutlich für sich. Dabei spielte besonders die als Hallenspezialistin bekannte Laura Marofke im Brettorfer Angriff immer wieder ihre Stärken aus.

Zu Beginn des dritten Satzes stellte Moslesfehns Trainer seine Mannschaft etwas um und zog Marisa Meyer nach hinten, was dem Spiel mehr Stabilität brachte. Am Ergebnis änderte sich aber nichts, auch der dritte Satz ging an den TVB. „Mit der Umstellung haben wir Brettorf vor eine Aufgabe gestellt. Die Idee hätte mir mal früher kommen sollen“, zeigte sich Oldenbostel selbstkritisch.

Ahlhorner SV - TV Brettorf 3:2 (10:12, 7:11, 11:4, 11:6, 12:10). Das dritte Spiel des Tages wurde wie gewohnt zu einer umkämpften Angelegenheit. Den besseren Start hatten dabei die Brettorferinnen. Sie nahmen in der Abwehr die zumeist lang ausgeführten Angaben und Rückschlage von ASV-Angreiferin Pia Neuefeind sicher auf, um dann selbst gut aufgebaute Angriffe zu fahren. Damit gewann der TVB die ersten beiden Sätze. Ahlhorn reagierte mit zwei personellen Rochaden. Spielertrainerin Köhrmann wechselte sich selbst ein, und im Angriff kam nun Imke Schröder. Damit wurde das ASV-Spiel gleich sicherer, zudem ärgerte Schröder ihre Gegnerinnen immer wieder mit kurz geschlagenen Bällen. Mit zwei sicher gewonnenen Abschnitten erzwang Ahlhorn den Entscheidungssatz.

In diesem entwickelte sich dann ein Duell auf Augenhöhe. Brettorf erspielte sich nach dem Seitenwechsel eine 8:6-Führung, verpasste es dann aber, den Sack zuzumachen. „Wir haben uns durch unsere mannschaftliche Geschlossenheit zurückgekämpft“, freute sich Köhrmann über den optimalen Start in die Hallensaison.

Gloria Balthazaar Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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