Faustball
An Medaillen vorbeigeschlagen

Auch die Jungen des TV Brettorf schafften es nicht auf das Siegerpodest. Sie belegten den sechsten Platz.

Bild: Sönke Spille
Spielte ein starkes Turnier: Tokessa Köhler-Schwartjes von den U-18-Mädchen des Ahlhorner SVBild: Sönke Spille
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Ahlhorn /Brettorf Ohne Medaillen endeten am Wochenende die Deutschen Meisterschaften im Feldfaustball für die U-18-Teams aus dem Landkreis. Dabei waren die Mädchen des Ahlhorner SV ganz dicht dran, verloren allerdings sowohl das Halbfinale als auch das Spiel um Platz drei. Für die Jungen des TV Brettorf, die als Titelverteidiger in Großenaspe (Schleswig-Holstein) antraten, endete das Turnier auf Rang sechs.

„Klar waren wir zuerst enttäuscht, so knapp eine Medaille verpasst zu haben“, berichtete Bianca Nadermann, Trainerin der weiblichen U 18 des Ahlhorner SV. „Doch die Enttäuschung hielt nicht allzu lange an, dann haben sich die Mädchen für ein tolles Turnier gefeiert“, ergänzte Nadermann. Dabei hatte sie im Vorfeld nicht unbedingt damit gerechnet, dass ihr Team überhaupt so weit kommen würde. „Drei unserer Spielerinnen sind noch sehr jung, und einige waren durch Erkältungen angeschlagen“, sagte die ASV-Trainerin. „Unter diesen Bedingungen war es eher überraschend, dass wir bis ins Halbfinale gekommen sind.“

Zum Start ins Turnier kassierten die ASV-Mädchen am Samstag direkt eine Niederlage gegen den MTV Wangersen (8:11, 11:13). Danach konnten sie sich aber steigern und die folgenden drei Gruppenspiele gegen TSV Staffelstein (15:14, 15:14), TSV Schülp (11:4, 13:11) sowie TSV Pfungstadt (11:9, 11:8) gewinnen. Am Sonntag mussten die Ahlhornerinnen zum Quali-Spiel gegen den VfL Kellinghusen ran – und setzten sich knapp mit 2:1 durch (11:13, 11:5, 11:5). Im Halbfinale zogen sie dann allerdings gegen den TSV Gärtringen den Kürzeren (11:13, 6:11). Die Bronzemedaille verpassten sie durch eine weitere Niederlage gegen Wangersen (14:15, 7:11).

„Es war nicht unser Wochenende“, fasste Tim Lemke, Trainer der männlichen U 18 des TV Brettorf, den Auftritt des Vorjahressiegers zusammen, der sich diesmal mit Rang sechs zufrieden geben musste. „Es wäre schon mehr möglich gewesen“, räumte Lemke ein, „aber dafür hätten alle in jeder Begegnung am Limit spielen müssen. Generell waren unsere Jungs an beiden Tagen nicht in Topform.“

Am Samstag mogelten sich die Brettorfer zunächst nach einer Auftaktniederlage gegen den TV Segnitz (11:8, 9:11, 9:11) mit drei Siegen gegen den Großenasper SV (11:8, 11:5), TSV Lola (11:7, 6:11, 11:7) und TV Waibstadt (8:11, 11:8, 11:3) als Gruppenzweiter durch die Vorrunde. Für den zweiten Tag hatte Lemke auf eine Leistungssteigerung gehofft – doch diese blieb aus. Bereits im Qualispiel gegen den TuS Wickrath mussten die Brettorfer die Segel streichen (8:11, 5:11). „Auf der Norddeutschen Meisterschaft hatten wir Wickrath noch sicher im Griff gehabt. Doch diesmal waren sie auf allen Positionen besser“, berichtete Lemke, der den gegnerischen Sieg als verdient bezeichnete.

Nach diesem Stimmungskiller traten die Brettorfer noch einmal im Spiel um den fünften Platz gegen Waibstadt an. Im Gegensatz zum Vorrundenspiel musste sich der TVB diesmal glatt in zwei Sätzen geschlagen geben (7:11, 5:11). „Der letzte Wille hat unseren Jungs in dieser Partie gefehlt“, hielt Lemke fest.

Deutscher Meister bei den Jungen wurde NLV Vaihingen durch einen 2:0-Finalsieg gegen den TV Vaihingen/Enz. Bronze ging an das Überraschungsteam aus Wickrath. Bei den Mädchen triumphierte der TV Jahn Schneverdingen vor dem TSV Gärtringen.

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