Ahlhorn /Brettorf Im Tabellenkeller der 1. Bundesliga Nord wird die Luft für die Faustballer des Ahlhorner SV immer dünner. Während Konkurrent Leichlinger TV gegen Hannover punktete, kassierte das Schlusslicht beim VfL Kellinghusen die achte Saisonniederlage. Der TV Brettorf untermauerte dagegen mit 2:2 Punkten in Berlin seine DM-Ambitionen.

VfL Kellinghusen - Ahlhorner SV 5:2 (11:5, 11:5, 11:6, 8:11, 8:11, 11:4, 11:5). Nichts zu holen gab es für den ASV in Schleswig-Holstein. Kellinghusen agierte von Beginn an konzentriert, besonders Rouven Kadgien und Sascha Heidrich im Angriff spielten stark auf. „Rouven hat ein sehr gutes Spiel gemacht und immer wieder gepunktet“, berichtete Ahlhorns Spielertrainer Tim Albrecht, der nach auskurierter Verletzung wieder auf der Mittelposition auflief.

Doch auch mit ihm verlor Ahlhorn die ersten drei Sätze recht deutlich. „Eigentlich haben wir uns gar nicht schlecht verkauft“, sagte Albrecht, der im dritten Satz umstellte, den leicht angeschlagenen Jan Hermes auswechselte und Erik Grotelüschen dafür neben Nils-Christoffer Carl in den Angriff beorderte. Ab dem vierten Durchgang agierten die Ahlhorner besser, profitierte auch von Eigenfehlern beim VfL und rückten mit zwei gewonnenen Sätzen an Kellinghusen heran. „Leider haben wir den Schwung dann nicht in den sechsten Satz mitnehmen können“, ärgerte sich der ASV-Spielertrainer.

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Schnell befand sich seine Mannschaft mit 0:5 im Hintertreffen, schaffte es nach dem 2:4-Rückstand nicht, sich noch einmal aufzubäumen. „Kellinghusen hat uns nach den gewonnenen Sätzen sehr schnell den Zahn gezogen“, resümierte Tim Albrecht.

Mit 4:16 Punkten ist der Ahlhorner SV weiterhin Tabellenletzter. Dem Dino der Faustball-Bundesliga droht in seiner insgesamt 37. Hallen-Bundesligasaison der erste Abstieg seit 20 Jahren.

VfK Berlin - TV Brettorf 5:2 (11:5, 4:11, 11:4, 11:6, 4:11, 11:8, 11:9). Nach der deutlichen Hinspielniederlage brannte der TVB auch ohne Vincent Neu und Marcel Osterloh auf eine Revanche. „Wir wollten im Angriff volles Risiko gehen", berichtete Tim Lemke, der Brettorfs verhinderten Coach Klaus Tabke an der Seitenlinie vertrat. Nach dem 1:3-Rückstand schaffte es sein Team auf 2:3 zu verkürzen und hatte sogar die Chance auf den Satzausgleich. „Wir hatten aber immer mal wieder Schwächephasen in unserem Spiel. Das darf dir gegen eine so abgezockte Mannschaft wie die Berliner nicht passieren“, so Lemke. Die Möglichkeit auf den Sieg sei trotzdem gegeben gewesen. „Mit der Leistung können wir zufrieden sein.“

Berliner TS - TV Brettorf 0:5 (9:11, 5:11, 1:11, 11:13, 3:11). Souverän präsentierte sich der TVB nur wenige Stunden später. „Die Mannschaft hat heute eine sehr gute Leistung gezeigt, ich bin sehr zufrieden“, sagte Tim Lemke kurz nach dem Ende. Auch in den engeren Phasen im ersten und vierten Satz, als die Hausherren noch einmal herankamen, sei die Truppe ruhig geblieben.

Sönke Spille Volontär, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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