LANDKREIS Nach vier siegreichen Begegnungen erwischte es die Kreisliga-Fußballer des SV Achternmeer beim Aufsteiger TuS Hasbergen. Zwei Elfmetertore besiegelten die Niederlage des SV Tungeln gegen Hicretspor.

TuS Heidkrug II – TurAbdin Delmenhorst 0:2. Phasenweise meisterschaftsreif zeigte sich der Tabellenführer in Heidkrug. Besonders im ersten Abschnitt lief der Ball teilweise wie am Schnürchen. Für die verdiente Führung sorgte Hanno nach einer Viertelstunde. Weitere Möglichkeiten verpassten die Gäste jedoch. Nach der Pause hatte Heidkrug seine beste Phase, ohne allerdings daraus Kapital zu schlagen. Die letzten Zweifel beseitigte der Tabellenführer in der 88. Minute mit dem zweiten Treffer.

Tore: 0:1 Hanno (10.), 0:2 Eckert (88.).

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SV Tungeln – SV Hicretspor 0:2. „Wir haben durch zwei geschenkte Elfmeter verloren“, meinte Tungelns Trainer Alexander Reil. In der ausgeglichenen Begegnung zeigte der Unparteiische schon in der dritten Minute auf den Punkt, als Tungelns Aderholz der Ball an den Körper zwischen Kopf und Schulter sprang. „Das war nie und nimmer Elfmeter“, ereiferte sich Reil. Nach der Pause hatten die Platzherren gute Möglichkeiten durch Kämmerer und Zosel zum Ausgleich. Gestoppt wurden die Bemühungen der Tungelner durch den zweiten Elfmeterpfiff. Auch dieser sei zu Unrecht gegeben worden, da es sich um einen normalen Zweikampf gehandelt habe, bei dem ein Gästespieler zu Fall gekommen wäre.

Tore: 0:1 Yildiz (3./HE), 0:2 Yesilyurt (76./FE).

TuS Hasbergen – SV Achternmeer 3:1. „Wir haben unsere Tore zum richtigen Zeitpunkt erzielt“, meinte Hasbergens Trainer David Rodewyk, dessen Mannschaft nach diesem verdienten Sieg das Abstiegsgespenst wohl endgültig verscheucht haben dürfte. Nach sieben Minuten führte der Gastgeber mit zwei Toren. Bevor die zuletzt siegreichen Gäste nach der Pause mit ihrer Aufholjagd begannen, mussten sie den dritten TuS-Treffer (47.) hinnehmen. Dennoch gab das SVA-Team von Spielertrainer Andre Haake nicht auf und drückte. Das wiederum ermöglichte den Platzherren viele Konterchancen, die zum Leidwesen ihres Trainers aber nicht genutzt wurden.

Tore: 1:0 K. Nowag (5.), 2:0/3:0 Ernst (5., 7.), 3:1 Kleen (59.).

Hürriyet Delmenhorst – TV Munderloh 2:2. „Das war ein absoluter Grottenkick. Beide Mannschaften leisteten quasi einen fußballerischen Offenbarungseid“, meinte Munderlohs Trainer Torsten Voigt. Einen Sieg hatte in diesem Fehlpassfestival kein Team verdient gehabt. „Wir haben derzeit zwar einige personelle Probleme, was aber keine Entschuldigung für diese Vorstellung sein darf“, fügte der TVM-Trainer dann noch an.

Tore: 1:0 Usüm (30.), 1:1 Seeger (45.), 2:1 Usüm (73.), 2:2 C. Köhler (82.).

GW KleinenknetenSVG Berne 1:4. Die personellen Probleme der Gastgeber sind deutlich am Ausspruch ihres Trainers Karl-Heinz Bährens zu erkennen: „Einige Spieler kenne ich noch nicht einmal beim Namen“, erklärte er die Situation. Seine zusammengewürfelte Mannschaft zeigte dennoch enormen Einsatz und wollte nichts herschenken. Das gelang bis auf wenige Ausnahmen sehr gut. Die Kleinenkneter verkauften sich teuer. Auch ein frühes Tor (6.) der Gäste brachte die Platzherren nicht aus ihrem Konzept. Sie spielten weiter diszipliniert und ließen gegen die deutlich feldüberlegene Mannschaft aus der Wesermarsch nur wenig zu. Auch als Berne zwei weitere Treffer erzielt hatte, spielte das Bährens-Team munter weiter und belohnte sich mit einem Tor.

Tore: 0:1 Kranz (6.), 0:2 Gonschorek (41.), 0:3 Kranz (45.), 1:3 Spille (86.), 1:4 Gonschorek (88.).

TB HarpstedtDelmenhorster TB 4:1. „Das war kein schönes, aber ein recht hartes Spiel. Wir haben in den letzten zwanzig Minuten stark nachgelassen und dem Gegner Möglichkeiten eröffnet. Daher ist das Ergebnis um ein bis zwei Tore zu hoch ausgefallen“, meinte Harpstedts Trainer Marc Wulferding. Torjäger Roman Seibel, der später (67.) die Ampelkarte sah, brachte seine Mannschaft mit zwei Toren in die richtige Spur. Stukenschmidt und noch einmal Seibel erhöhten nach dem Seitenwechsel, und es sah alles nach einem Kantersieg des HTB. Obwohl auch die Gäste nach dem Platzverweis von Seibel in der 70. Minute einen Spieler früher zum Duschen schicken mussten, wurden die Delmenhorster danach immer stärker. Der Tabellenzweite sicherte den klaren Sieg dennoch ohne große Mühe.

Tore: 1:0/2:0 Seibel (10., 29.), 3:0 Stukenschmidt (51.), 4:0 Seibel (64.), 4:1 (74.).

Baris DelmenhorstTSV Großenkneten 2:1. „Die Platzherren zeigten den nötigen Biss, der im Abstiegskampf erforderlich ist. Das war in dieser Begegnung der große Unterschied“, meinte Gästetrainer Andre Höttges, der allerdings auch mit Personalproblemen zu kämpfen hatte. Seine Mannschaft ging aber nach 25 Minuten durch Sven Peters in Führung, obwohl diese dem Spielverlauf nicht entsprach. Die Gäste konnten nicht an die gute Leistung der vergangenen Woche gegen Harpstedt anknüpfen. Die Gastgeber dagegen hatten die Zeichen der Zeit erkannt und drehten die Begegnung in der zweiten Halbzeit durch enormen Einsatz und entsprechende Leistungsbereitschaft.

Tore: 0:1 Peters (25.), 1:1 Caki (50.), 2:1 Mujaj (71.).

FC HudeVfR Wardenburg 2:1. Die Freude über diesen wichtigen Sieg war Hudes Betreuer Bernd Stolle deutlich anzumerken. Alle Spieler hätten die Zeichen der Zeit erkannt und „gegen einen starken Gegner bis zum Umfallen gefightet“. Die Begegnung begann vielversprechend für den Gastgeber, der schon in der zehnten Minute den Führungstreffer markierte. Allerdings war Wardenburgs Torjäger und Spielertrainer Hakan Cengiz nach gut einer halben Stunde dann kurzzeitig nicht gedeckt und markierte prompt den Ausgleich. Doch drei Minuten nach der Pause sorgte Ostendorf, der später (81.) die Ampelkarte sah, für den Siegtreffer.

Tore: 1:0 Schlarmann (10.), 1:1 Cengiz (32.), 2:1 Ostendorf (81.).

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