Landkreis In der Handball-Regionsoberliga der Frauen hat der TSV Ganderkesee eine Überraschung knapp verpasst. Der Tabellenführer TV Neerstedt II gab sich in eigener Halle keine Blöße.

TSV Ganderkesee - HSG Harpstedt/Wildeshausen 19:21 (10:9). Gegen den Tabellenzweiten lag lange eine kleine Sensation in der Luft, doch verhinderten auf Seiten des TSV viele einfache Fehler und das Auslassen 100-prozentiger Chancen einen Heimsieg. Ganderkesee ging ersatzgeschwächt in diese Partie: Heike Wehrenberg, die nach einer OP langfristig ausfallen wird, Carina Uken, Annett Becker und Katja Schmertmann fehlten. Dennoch konnte der TSV dieses Spiel lange offen gestalten konnte. Die 6:0-Deckung mit einer starken Torhüterin Anja Munderloh als Rückhalt bereitete den Gäste-Angreiferinnen einige Probleme, so dass zunächst eine 3:0- und 8:5-Führung zu Buche stand. In der Folgezeit häuften sich aber die Abspielfehler, und auch mit klaren Chancen scheiterten die Gastgeberinnen wiederholt an HSG-Keeperin Maria Krieger. Vor allem in der zweiten Halbzeit drückte das Team von Trainer Michael Bartels aufs Tempo. Beim 16:14 durch Yvonne Mühlbach führte Ganderkesee das letzte Mal, danach nahmen die Gäste die bis dahin überragende Torschützin Maike Berner in kurze Deckung und sorgten mit fünf Toren in Folge für die Wende.

HSG Blexen/Nordenham - HSG Hude/Falkenburg III 16:22 (8:10). Den besseren Start hatten die Gastgeberinnen, die sich auf 7:5 absetzen konnten. Als nach einer Auszeit die Deckung der Gäste umgestellt wurde, kam mehr Sicherheit ins Huder Spiel. Als Anna Holder auch noch zwei Strafwürfe parierte, war das Team von Coach Timo Stein endgültig im Spiel. Mit druckvollen Angriffen holte die HSG nicht nur den Rückstand auf, sondern drehte die Partie bis zur Pause mit zwei Toren Vorsprung. Nach dem Seitenwechsel ließen die Gäste nichts mehr anbrennen. Besonders Lena Holder (sechs Tore in 15 Minuten) und Thalia Mahlendorf zeigten ansprechende Leistung, und mit fünf Toren in Folge wurde der Abstand vorentscheidend auf 15:9 ausgebaut. Zwar kam Blexen auf 18:15 heran, doch mehr ließen die Huderinnen auch dank der drei gehaltenen Siebenmeter von Torhüterin Dana Janzen nicht zu.

TV Neerstedt II - VfL Rastede 29:18 (12:7). Gegen die mit einem kleinen Kader angetretenen Gäste hatte der TV Neerstedt II nur in der ersten Hälfte einige Probleme zu lösen. Bis zum 5:5 blieb Rastede auf Augenhöhe, dann aber zog der Tabellenführer das Tempo an und setzte sich über 7:5 ab. Vor allem Torhüterin Meike Meyenburg sorgte mit ihren guten Paraden für den zur Pause schon deutlichen Vorsprung. Nach dem Seitenwechsel lief der Neerstedter Express auf vollen Touren und baute die Führung von 14:8 auf 22:8 (44. Minute) aus.

HSG Delmenhorst II - HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II 31:10 (13:3). Der Tabellenletzte ging in Delmenhorst regelrecht unter. Es passte einfach nichts zusammen beim Team von Coach Julian Stolz: „Wir haben nur Standhandball gespielt.“ Da auch die Deckung nicht energisch zupackte, konnten sich die Gastgeberinnen schnell auf 8:1 absetzen, und damit war diese Begegnung schnell entschieden.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.