WILDESHAUSEN Ugur Özdemir sei Dank! Dem Mittelfeldspieler des FC Ohmstede haben es die Bezirksliga-Kicker des VfL Wildeshausen zu verdanken, dass es am Ende eines unermesslich schwachen Kellerderbys 0:0 hieß. Ob dieser Punktgewinn dem VfL auf dem Weg zum Klassenerhalt helfen kann, ist mehr als unwahrscheinlich.

Die Gastgeber müssen sich vorwerfen lassen, dass bei ihnen nicht die Kampfbereitschaft und der Einsatz vorhanden waren, der sechs Spieltage vor dem Ende der Saison zu sehen sein muss, wenn der Erhalt der Klasse noch realisiert werden soll. Technische Fehler in Hülle und Fülle, mangelndes Selbstbewusstsein, keine Zweikampfstärke und fehlende Absprachen kennzeichneten die Aktionen des VfL. Dass die Gäste dann auch noch unendlich viel Platz hatten, um ihr Spiel aufzuziehen, machte die schlechte Vorstellung des VfL komplett. Das Gute für den VfL an diesem Nachmittag war lediglich, dass Ohmstede keinen Deut besser war. Mit einer Ausnahme: Sie hatten im Luftkampf Vorteile und beherrschten Standardsituationen. Damit brachten sie die VfL-Abwehr ein ums andere mal in Verlegenheit.

In einer langweiligen und an Höhepunkten armen ersten Hälfte waren die VfL-Fans schon dankbar darüber, dass Stefan Wagner (11.) und Maximilian Klatte (13.) mit Distanzschüssen ihr Glück versuchten. Nachdem VfL-Keeper Dittrich eine brenzlige Situation erfolgreich überstanden hatte, testete Klatte FCO-Keeper Frerichs, der aber glänzend zur Ecke abwehrte.

Die Hoffnung auf eine bessere zweite Hälfte sollte sich nicht erfüllen. Weiter blieb das meiste beim VfL Stückwerk. Geradezu ärmlich die Versuche, Tore zu erzielen. Nachdem Klatte sich glänzend durchgespielt hatte und an Frerichs gescheitert war, wusste Möhlmann nicht, mit welchen Fuß er schießen sollte. Vorbei war die Chance. Symptomatisch für die schlechte Vorstellung auch die letzte Aktion des Spiels, als Nielands Schussversuch ins Seitenaus statt in Richtung Tor ging.

Dazwischen lag das Abseitstor durch Özdemir und weitere gute Chancen der Gäste nach Standards; die besten vereitelten Meyer und Bohrer auf der Linie. So gesehen kann der schwache VfL, der sich nicht als Kollektiv präsentierte, sogar über einen Punkt freuen.

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