Abbehausen /Stenum „Das war ein Schritt in die richtige Richtung.“ Bei Thomas Baake, Trainer des Fußballer-Bezirksligisten VfL Stenum, überwog am Sonntagnachmittag nach dem 2:2 (1:0) beim TSV Abbehausen die Zufriedenheit über einen gewonnnen Punkt. „Sicherlich wäre auch mehr drin gewesen, aber auf dem speziellen Kunstrasenbelag in Abbehausen müssen wir auch mit einem Remis zufrieden sein. Wir sind als Kollektiv stark aufgetreten“, lobte Baake.

Vor allem in der ersten Halbzeit lieferten die Stenumer eine ganz starke Leistung ab gegen Abbehauser, die zuvor fünf Spiele in Serie gewonnen hatten und vor Selbstvertrauen hätten strotzen können. Doch die Gäste waren es, die das Geschehen auf dem Spielfeld bestimmten. „Wir haben uns auf einfache Mittel beschränkt und Abbehausen damit beschäftigt“, erklärte Baake. Vor allem in der Abwehr stand der VfL sehr gut und ließ kaum etwas zu. So entsprang die einzige Möglichkeit der Abbehauser im ersten Abschnitt eher dem Zufall. Julian Hasemann erlief einen zu kurz geratenen Rückpass, scheiterte aber am Stenumer Keeper Maik Panzram (9.). Ansonsten dominierten die Gäste das Spiel. „Sie waren bissiger in den Zweikämpfen“, gab hinterher auch Abbehausens Team-Manager Christoph Reiprich zu. Völlig verdient gingen die Stenumer somit auch in der 39. Minute in Führung: Julian Dienstmaier schloss einen schön vorgetragenen Angriff über vier Stationen zum 1:0 ab.

Nach dem Seitenwechsel wurde das Spiel ausgeglichener, weil die Platzherren etwas aggressiver auftraten. Gleich zweimal ließen sich die Gäste kalt erwischen: Erst netzte Julian Hasemann auf Vorlage von Gregor Serednicki zum 1:1 (72.) ein. Dann schoss Adrian Dettmers nach Vorlage Normen Hartmanns sogar das 2:1 (74.). Baake fühlte sich zu diesem Zeitpunkt kurz an die Hinrunde erinnert, in der sein Team mehrfach Führungen aus der Hand gegeben hatte.

Doch diesmal lieferte sein Team die richtige Antwort. Praktisch mit dem nächsten Angriff servierte Maximilian Klatte eine butterweiche Flanke auf den Kopf von Bastian Morche, der die Kugel in den Winkel bugsierte (75.). „Ein tolles Tor“ freute sich Baake. „Das waren verrückte drei Minuten“, formulierte es auf der anderen Seite Reiprich: „Nach dem 2:1 haben wir uns auf der Bank immer noch gefreut, als dann plötzlich der Ball bei uns im Tor lag.“

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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