WARDENBURG Noch immer hat das vor 50 Jahren entstandene Gruppenbild Gültigkeit. Neue Mitspieler sind willkommen.

Von Werner Fademrecht WARDENBURG - Zwölf junge Männer, noch in der Ausbildung oder gerade mit dem Berufszeugnis in der Tasche, wollen sich in Wardenburg die Zeit vertreiben. In einen der bestehenden Sportvereine einzutreten, haben sie keine Lust. So schließen sie sich zu einem Kegelclub zusammen, der sich einmal wöchentlich im Wardenburger Hof trifft und dem Spiel mit Kugel und Kegel widmet. Ein vergilbtes Schwarzweiß-Bild zeigt die jungen Männer zusammen mit ein paar Kegelaufsetzern – an eine Automatik ist noch nicht zu denken.

Das Gruppenfoto entstand vor 50 Jahren und hat dennoch auch heute noch Gültigkeit. Der Kegelclub – Eintracht ist sein Name – existiert immer noch, und einige der Gründungsmitglieder sind sogar noch aktiv.

„Wir treffen uns immer noch einmal in der Woche zum Spielen“, sagt Dieter Aebert. Der Wardenburger ist eines der drei noch aktiven Gründungsmitglieder. Mit ihm haben Hans Loseke und Heino Otten die zurückliegenden 50 Jahre gekegelt. Mit dabei in der Herrenrunde sind derzeit acht weitere Clubmitglieder. Immer dienstags von 20 bis 23 Uhr treffen sie sich auf der Kegelanlage bei Fischbeck. Doch eigentlich ist das Ende der Abende offen. „Hinterher geht’s zum gemütlichen Teil über“, verrät Hans Loseke mit einem Augenzwinkern.

Damit der Kegelclub Eintracht auch die nächsten 50 Jahre das Spielen und Genießen nicht einzustellen braucht, sind die mittlerweile älteren Herren an weiteren Mitspielern nicht uninteressiert. Wer der sympathischen Runde beitreten will, kann sich mit Kegelvater Friedhelm Herbers unter der Telefonnummer 04407/1854 in Verbindung setzen.

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