Wildeshausen Jetzt dürfte es ganz schwer werden für die Fußballer des VfL Wildeshausen, den Klassenerhalt in der Landesliga zu schaffen. Zwar ist auch nach dem mageren 1:1 (1:1) im Heimspiel gegen den Tabellenletzten TuS Pewsum am Samstagnachmittag rechnerisch weiterhin alles möglich. „Doch mit so einer Leistung wird es in den letzten Spielen kaum möglich sein, zu punkten“, meinte VfL-Trainer Marcel Bragula. Das Remis gegen Pewsum war für ihn „einfach nur enttäuschend.“

Dabei hätte es für die Wildeshauser in einer insgesamt sehr schwachen Partie fast noch ein Happyend gegeben. In der dritten Minute der Nachspielzeit hatte Sascha Görke die Riesenchance zum Siegtreffer. Der Wildeshauser kam am Fünfmeterraum frei zum Schuss, scheiterte aber erst mit seinem schwächeren rechten und im zweiten Versuch auch mit seinem starken linken Fuß am glänzend reagierenden Gäste-Keeper Daniel Dietrich. Wenige Sekunden später war Feierabend.

Vor rund 150 Zuschauern im Krandel-Stadion kassierten die Wildeshauser eine frühe kalte Dusche. Zwar hatte der VfL zunächst eine gute Offensivaktion, doch in der fünften Minute foulte Lukas Schneider seinen Gegenspieler Tim Zuther im Strafraum. Den fälligen Elfmeter verwandelte Aziz-Han Timur zum 0:1 für den TuS. „Der Gegentreffer hat uns total aus dem Konzept gebracht“, erklärte Bragula, der den folgenden Auftritt seiner Elf in der ersten Halbzeit als „Nicht-Leistung“ wertete. „Wir hatten keine Körpersprache, waren schlecht in den Zweikämpfen und haben es an taktischer Disziplin vermissen lassen“, schimpfte der VfL-Trainer. Dass es dennoch zum Ausgleich kam, war beinahe schon schmeichelhaft. Allerdings war das 1:1, das Frederik Dittmar mit seinem ersten Saisontreffer erzielte, durchaus sehenswert. Per Dropkick jagte der 18-Jährige die Kugel ins lange Eck (17.).

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Ansonsten passierte bis zur Pause nicht mehr viel. „Die Jungs wirkten ausgepumpt“, hielt Bragula fest. Der VfL-Coach musste aufgrund einiger Ausfälle seine Startformation umbauen und nahm auch zum zweiten Abschnitt Änderungen vor. Besser wurde es allerdings erst ab der 70. Minute. Da schien noch einmal ein Ruck durch die Krandel-Kicker zu gehen. Maximilian Seidel gab mit einem Schuss aus der Drehung, den Dietrich stark abwehrte, das Startsignal für die Schlussoffensive des VfL. Fünf Minuten später war es erneut Seidel, der an der besten Chance von Wildeshausen beteiligt war. Doch seine Hereingabe konnte der eingewechselte Andreas Lorer nicht verwerten. Der VfL blieb am Drücker, forderte noch zwei Handelfmeter, musste sich am Ende aber mit dem einen Punkt abfinden, der auf dem Weg zum Klassenerhalt wohl zu wenig ist.

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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