Landkreis Mit einem deutlichen 21:16 (10:6)-Erfolg gegen Itterbeck verteidigen die Landesliga-Handballerinnen aus Grüppenbühren/Bookholzberg mit weißer Weste die Tabellenführung. Auch Neerstedt kehrte nach dem sicheren 24:17 (15:8)-Auswärtserfolg bei Wilhelmshaven II in die Erfolgsspur zurück.

HSG Grüppenbühren/ Bookholzberg - ASC GW Itterbeck 21:16 (10:6). Kurioser Beginn der Partie: Die neu angesetzten Unparteiischen erschienen nicht, und so einigten sich beide Teams auf Andreas Dunkel, der das Spiel als Schiedsrichter sehr gut über die Bühne brachte.

Beide Teams hatten Probleme, zu einem konstruktiven Spielaufbau zu finden. Die HSG-Torhüterin Ann-Cathrin Müller wurde mit etlichen Paraden zum Rückhalt ihres Teams, so dass sich das Team von Coach Harald Logemann über 6:3 (17. Minute) bis zur Pause auf vier Tore absetzte.

Mit einem starken Beginn zur zweiten Hälfte setzte sich die HSG mit schnellen Toren über die erste und zweite Welle nach einem Treffer von Wiebke Möller auf 14:6 ab. Dann vergaben beide Teams weitere Chancen – selbst drei Strafwürfe von Katja Hammler und ASC-Spielerin Marie Wagner (2) fanden den Weg ins Netz nicht. Trotzdem setzte die Logemann-Sieben nach, und als Katja Hammler das 18:9 (48.) erzielte, war die Vorentscheidung gefallen. In der Schlussphase wechselte Logemann munter durch. Da die Absprachen nicht mehr so gut funktionierten, kamen die Gäste zu Treffern, doch der HSG-Erfolg war nie in Gefahr.

„Das Spiel meiner Mädels hat mir heute viel Freude gemacht – die Vorgaben wurden gut umgesetzt“, so Logemann. „Besonders die aufmerksame Deckung hatte den gegnerischen Angriff gut im Griff.“

HSG Wilhelmshaven II - TV Neerstedt 17:24 (8:15). Trotz des Erfolgs sieht das TVN-Trainerduo Maik Haverkamp und Michael Kolpack viel Arbeit auf das Team zukommen, wenn es in der oberen Tabellenregion mitspielen will. Dabei dominierte Neerstedt seinen Gegner trotz etlicher Fehler im Spielaufbau von Beginn an – die HSG war kein echter Prüfstein.

So startete der TVN mit starker Deckung, unterband mit bissigen Aktionen den Wilhelmshavener Spielfluss weitgehend und kam so zu Beginn zu einigen einfachen Toren. So setzte sich Neerstedt mit schnellen Kombinationen nach dem zweiten Tor von der rechten Außenbahn durch Anne Schmidt auf 4:0 (8.) ab, ehe die HSG zu ihrem ersten Treffer kam. Danach blieb das Team von TVN-Trainer Maik Haverkamp spielbestimmend und baute den Vorsprung über 8:2 Mitte der ersten Hälfte bis zur Pause auf acht Treffer aus.

Zu Beginn der zweiten Hälfte baute der TVN den Gegner mit unnötigen Fehlern im Spielaufbau auf. Doch der HSG fehlte ebenfalls der konzentrierte Abschluss. Als Manuela Garms zwölf Minuten vor dem Ende das 21:12 für Neerstedt erzielte, war die Partie bereits entschieden. Am Ende kämpfte sich die HSG noch näher heran, doch Anne Schmidt und Delia Mathieu nutzten Fehler zu zwei Kontertoren, und so gab es einen klaren Erfolg der Gäste.

„Heute zählt nur der Sieg – darauf kann man nach der schwierigen Vorbereitung bauen“, meinte Haverkamp. „Mit den weiteren Spielen werden wir auch unseren Rhythmus finden.“

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