Ganderkesee Ganderkesee bekommt einen magischen Neubürger: Zauberer Patrick Eich, besser bekannt als „Mr. Pat-Trick“, zieht von Wilhelmshaven in die Gemeinde.

Der 34-Jährige ist Zauberer im Hauptberuf. Weil andere Leute aber immer etwas schräg gucken, wenn erzählt, dass er Zauberer ist, hat er sich angewöhnt, sich als „Künstler“ vorzustellen. Gelernt hat er dagegen einen wenig magischen Beruf: Lange Jahre verdiente er als Versicherungskaufmann sein Geld und war nur nebenbei als Zauberer unterwegs. Seit acht Jahren verdient er damit aber seinen Lebensunterhalt.

Eigentlich sollte sein Bruder Zauberer in der Familie werden. Der bekam zumindest einmal einen Zauberkasten geschenkt. Weil sein Bruder den aber kaum nutzte, setzte der kleine Patrick sich selbst damit auseinander – im zarten Alter von sechs Jahren. Insgesamt kommt Eich also auf 28 Jahre Zaubererfahrung.

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Bei seinen Tricks zieht er allerdings keine weißen Kaninchen aus Zylindern oder zaubert Münzen hinter jemandes Ohr hervor. „Ich mache keine Tricks mit Tieren oder großen Apparaturen. Ich nehme ganz normale Gegenstände oder Dinge aus dem Publikum.“ Besonders der Trick, mit dem er Papier in Geld verwandelt, komme immer gut an.

Etwas das vermutlich jeden interessiert: Wie kommt der Zauberer eigentlich auf seine Tricks? „Das ist top secret“, sagt Eich. Nur soviel: Es gibt Seminare für Zauberer und Literatur. Mit den richtigen Kontakten kann man auch den einen oder anderen Trick lernen. Viele seiner Tricks entwickelt er aber auch selbst. Wird er bei seinen Auftritten gefragt woher er das alles kann, sagt er einfach: „Ich war mit Harry Potter auf der gleichen Schule.“

Eich hat sich auf Firmenevents, Messeauftritte und Hochzeiten spezialisiert und ist in ganz Deutschland unterwegs. Aber seine Auftritte unterscheiden sich von denen der meisten anderen Zauberkünstler. „Ich mache weniger Show auf der Bühne, sondern geh’ lieber direkt unter die Gäste.“

So mischt er sich beispielsweise zu Beginn einer Hochzeitsfeier beim Sektempfang unter die Gäste und lockert mit ein paar Zaubertricks die Stimmung auf. Abends setzt er sich zu den Gästen an die Tische, die nicht auf die Tanzfläche gehen und sorgt dort für Unterhaltung. Wenn er auf der Bühne steht, versucht er immer, das Publikum einzubeziehen. Der Vorteil dieser Nebenbeizauberei: Der Ablauf der Feier wird nicht unterbrochen.

Bei Mr. Pat-Trick zaubert der Nachwuchs übrigens auch schon lange: Tochter Vanessa ist sechs Jahre alt und hatte schon vor drei Jahren einen Auftritt vor einem Millionenpublikum: Sie begeisterte bei der RTL-Show „Das Supertalent“ die Jury um Dieter Bohlen mit ihren Zaubertricks und verwandelte ein Stoffkaninchen in ein echtes mit Namen „Tiffy“.

„Die großen Tricks macht meine Tochter“, sagt Eich. Sie interessiere sich sehr für die Zauberei aber habe auch viele andere Hobbys.


Mehr Infos und Videos unter   www.pat-trick.de 
Christopher Hanraets Varel / Redaktion Friesland
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