Wüsting Auf der anstehenden Jahreshauptversammlung des Schützenvereins Wüsting, die am Freitag, 7. Februar, um 20 Uhr im Vereinslokal Wüstenlander Hof stattfindet, müssen wichtige Weichen in der Vorstandsarbeit neu gestellt werden. Lutz Blanke, der den Verein seit 2014 als 1. Vorsitzender führt, hat schon vor einem Jahr verkündet, dass er sein Amt aufgeben will. Dirk Adelt, seit 2013 als 2. Vorsitzender im Amt, hat schon vor drei Jahren gesagt, dass er nicht weitermachen möchte. Somit muss die Vorstandsspitze in der Versammlung am Freitag neu gewählt werden. Für die Zukunft des Vereins eine wichtige Entscheidung.

„Wir hoffen, dass wir Nachfolger finden“, sagen Blanke und Adelt. Bislang ist es den beiden allerdings noch nicht gelungen, Männer oder Frauen zu finden, die für die frei werdenden Posten kandidieren möchten. Der scheidende Vorsitzende und sein Stellvertreter betonen, dass sie ihren Nachfolgern in der Anfangszeit gerne mit Rat und Tat zur Seite stehen wollen: „Wir sind nicht aus der Welt.“

Der Schützenverein Wüsting hat eine weit mehr als 100-jährige Tradition. Ihm ist es immer wieder gut gelungen, Tradition und Moderne zu verbinden. Der Verein ist mit momentan rund 400 Mitgliedern der größte Schützenverein in der Gemeinde Hude. Vor fünf Jahren wurde der Schießstand mit hoher Eigenleistung der Mitglieder modernisiert und erhielt eine computergestützte Anlage.

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Der Verein stehe finanziell gesund da und habe keine Schulden, so Lutz Blanke. „Wir hätten es nicht besser treffen können“, sagt Blanke zu dem neuen Vereinswirt des Wüstenlander Hofes, Sehmus „Semmi“ Kadah. Es gibt ein reges Vereinsleben mit dem jährlichen Schützenfest zu Pfingsten als Höhepunkt. Rund 60 aktive Schützinnen und Schützen treffen sich zu den Übungsabenden. Auch eine rund 20-köpfige Jugendgruppe ist aktiv dabei. Geschossen wird in Wüsting mit Luftgewehr, Kleinkaliber, Luftpistole und Lichtpunktgewehr.

Lutz Blanke und Dirk Adelt hoffen am Freitag auf ein volles Haus bei der Jahreshauptversammlung. Die Wahl des gesamten Vorstandes steht an. Viele machen die Vorstandsarbeit schon seit 20 Jahren und werden auch weitermachen. Die neuen Leute an der Vorstandsspitze können also mit einer erfahrenen Vorstandsmannschaft den Verein in die Zukunft führen.

Blanke und Adelt haben frühzeitig ihre Entscheidung bekanntgegeben, nicht weitermachen zu wollen. Ohne einen 1. und 2. Vorsitzenden geht es aber nicht, appellieren sie an alle Vereinsmitglieder, darüber nachzudenken, ob der eine oder andere am Freitag nicht doch für eine Kandidatur bereitsteht. „Für mich ist und bleibt der Schützenverein Wüsting der Anlaufpunkt, um mit sehr guten Freunden einem gemeinsamen Hobby nachzugehen. Die Aufgabe als 1. Vorsitzender diesen Verein zu lenken und Traditionen zu pflegen, egal bei welchen Herausforderungen, hat mir viel Freude gemacht. Ich hoffe, dass wir das auch in Zukunft weiterführen können“, sagt Blanke.

Klaus-Dieter Derke Hude / Redaktion Hude
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