Wüsting Da bebte der Boden auf dem Saal bei Buchholz in Grummersort. Wo es sonst eher ländlich sittlich zugeht, stand am Samstagabend als absoluter Top-Act die Band „Piledriver“ aus Essen auf den Bühnenbrettern. Bekannt ist die Formation als Status Quo-Tribute-Band. Sie zog 200 Leute weit über die Region hinaus nach Grummersort. Die Rockhits von Status Quo, aber auch die der Band Piledriver selber ließen sie in die Gemeinde Hude fahren. Im Gepäck hatten die Essener Rocker zwar überwiegend die Hits der Musiklegende Status Quo, aber auch Songs von ihrem eigenen neuen Album „Rockwall“, das sie mit ihrer Tour vorstellten.

Dass die Piledriver ausgerechnet in Wüsting in der Gaststätte Buchholz ihre Tour eröffnen, kann sich Horst Köster auf seine Fahnen schreiben. Der Jakkolo-Pabst aus dem Landkreis, der schon reichlich Spendengelder für die Deutsche Krebshilfe gesammelt hat, ist absoluter Status Quo-Fan. Etwa 60 Konzerte der legendären Rockband habe er besucht, erzählt er. Dabei lernte er auch die Formation „Piledriver“ als Revivalband kennen. „Zweimal habe ich sie gesehen, und sie haben mich begeistert.“ In Hamburg schließlich habe er sie angesprochen. „Sie waren von der Idee zur Spende für die Krebshilfe begeistert. Nach zehn Minuten waren wir uns einig. So kam das Konzert zustande. Das ist schon etwas Besonderes und eine große Ehre“, sagte Horst Köster, der damit erstmalig ein Konzert zugunsten der Deutschen Krebshilfe veranstaltet hat. „Es wird das erste, aber auch das einzige sein. Eigentlich habe ich mir selbst einen Wunsch erfüllt. Dass es dabei auch um den guten Zweck geht, ist umso besser.“

Und der Erlös kann sich sehen lassen: Immerhin 1000 Euro können der Krebshilfe überwiesen werden. „Das geht nur, weil die Band 500 Euro gespendet hat. Die andere Hälfte ist über weitere Spenden zusammengekommen“, freut sich Horst Köster, der in über 35 Jahren mit mehr als 100 Jakkolo-Veranstaltungen über 325 000 Euro für den guten Zweck einspielen konnte.

Im Vorprogramm trat die Oldenburger Band „Crimson“ auf. Vor, zwischen und nach den Liveacts gab es ausschließlich Rock-Musik aus den 70er Jahren zu hören.

„Wer Geschmack an der eigenen Musik von Piledriver bekommen hat, sollte sich das exzellente Classic-Rock-Album der Band nicht entgehen lassen“, riet Köster abschließend.

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